CO2-Steuer-Hammer droht: Benzinpreise könnten um 62 Cent steigen!
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Seit dem Jahr 2021 gibt es in Deutschland die CO2-Steuer. Sie soll bezwecken, dass die Deutschen weniger CO2 ausstoßen, sodass die „Klimaziele“ erreicht werden. Energiepreise sind davon stark betroffen, aber auch die Inflation dürfte sich insgesamt durch diese Form der Besteuerung erhöht haben und weiter erhöhen.
Insgesamt sind beispielsweise die Benzinpreise bereits um 12,7 bis 14,2 Cent pro Liter gestiegen. Das kostet jeden Autofahrer bereits jetzt eine dreistellige Summe pro Jahr zusätzlich und es könnte noch viel mehr werden!
CO2-Preis könnte sich mehr als versechsfachen
Bisher ergeben sich die Preissteigerungen aus national festgesetzten CO2-Preisen. In Deutschland beträgt der CO2-Preis derzeit 45 Euro pro Tonne. Im Jahre 2027 sollen die CO2-Preissysteme in den europäischen Emissionshandel überführt werden. Dies könnte zum Ergebnis haben, dass der CO2-Preis auf 250 bis 300 Euro pro Tonne steigen könnte. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls Prof. Dr. Sebastian Dullien, der dies der SPD-Bundestagsfraktion im Februar vorgerechnet hat, die Präsentation liegt NIUS vor.

Mit weiterhin steigenden CO2-Preisen wird auch das Tanken zum teuren Vergnügen.
Er rechnet vor, dass ein Anstieg des CO2-Preises um 200 Euro pro Tonne den Benzinpreis um 55 Cent erhöhen würde, den Diesel-Preis um 62 Cent und den Preis für Erdgas um 5 Cent. Sollte der CO2-Preis sogar um 250 Euro pro Tonne steigen, wie von ihm als Möglichkeit darstellt, wären die Steigerungen noch drastischer. Für das Jahr 2035 geht er sogar von einem CO2-Preis von 340 Euro pro Tonne aus.
Inflation dürfte stark anziehen
Wenig überraschend stellt Prof. Dr. Dullien in seiner Präsentation fest, dass insbesondere die deutsche Mittelschicht und die Landbevölkerung zu den Verlierern dieser Entwicklung gehören würden.
Insgesamt dürfte sich die Inflation bei einem Anstieg der CO2-Preise um 200 Euro pro Tonne um über 3,5 Prozentpunkte erhöhen. Bei einem stärkeren Anstieg wäre die Inflationswirkung entsprechend noch stärker.

Auszug aus der Präsentation „CO2-Bepreisung und Klimageld“ von Prof. Dr. Dullien am 21.02.2024 vor der SPD-Bundestagsfraktion
Wohlstandssteigerung für andere Länder
Kritische Beobachter fragen, welchen Zweck diese massiven Steuererhöhungen – abgesehen von mehr Geld in der Staatskasse – haben würden. Klar ist, dass der weltweite CO2-Ausstoß durch die CO2-Bepreisung kaum reduziert werden dürfte.
Der Grund dafür ist glasklar. Reduzieren die Deutschen – in Folge höherer CO2-Steuern – ihren CO2-Ausstoß und ihren Wohlstand, dann verbrauchen sie weniger Öl, Gas und Kohle. Doch an diesem Punkt hören die Vertreter der radikalen Klimapolitik auf zu denken.
Eine geringere nationale oder europäische Nachfrage nach Öl, Gas und Kohle führt nur dazu, dass diese Rohstoffe auf dem Weltmarkt günstiger werden. Werden Öl, Gas und Kohle jedoch günstiger, werden sie von anderen Ländern gerne zur Wohlstandssteigerung angenommen.
Keinerlei Wirkung auf den CO2-Ausstoß weltweit!
Genauso wie die deutsche Deindustrialisierung nicht dazu führt, dass weniger weltweit produziert wird, führt die CO2-Steuer nicht dazu, dass weltweit weniger CO2 ausgestoßen wird. Die Produktion und der Ausstoß von CO2 werden nur in andere Weltregionen verlagert.
Was so einfach zu verstehen wäre, wird von Vertretern der radikalen Klimapolitik schlicht geleugnet. Es sind simpelste ökonomische Zusammenhänge, die ausgeblendet werden.
Wenn Sie also in Zukunft bald 2,60 Euro an der Zapfsäule für einen Liter Benzin bezahlen, freuen Sie sich! Sie ermöglichen, dass in anderen Teilen der Welt das Benzin nicht mehr 95 Cent, sondern 80 Cent kostet. Jemanden anderen machen Sie glücklich.
Nur glauben Sie niemals, dass diese Art von Politik irgendetwas mit Klimaschutz zu tun hat.
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