Die Wirtschaft stürzt ab: „Jetzige Regierung treibt es auf die Spitze. Das ist eine Verarschung der Bevölkerung!“
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Bisher kam Kritik an der Regierung hauptsächlich von Opposition, Bauern oder Spediteuren. Dass nun auch Unternehmer ihre Stimme gegen die Ampel erheben, ist gleichermaßen bemerkenswert wie beunruhigend.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte beim Jahresauftakt der Bundesvereinigung Deutscher Arbeiterverbände: „Wir Unternehmer haben das Vertrauen in die Bundesregierung verloren.“ Er sei traurig, Deutschland in einem solch desolaten Zustand zu sehen. Es fehlten Fachkräfte, der Staat gebe zu viel für Sozialleistungen aus, das Bürgergeld senke den Arbeitsanreiz.
Auch der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer klagt über den Abschwung der Wirtschaft. Dem Nachrichtensender NTV sagte er: „Habeck redet viel, sagt aber wenig. Tausend Pläne, die sich als Luftnummer erweisen, um dann wieder gestrichen zu werden.“

Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer sieht die deutsche Wirtschaft auf dem absteigenden Ast.
„Es wird überhaupt nicht gespart“
Die Ex-Grünen Politikerin Antje Hermenau pflichtet den zwei Wirtschaftsexperten bei. Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ sagt sie: „Es wird zu viel Geld für Sachen ausgegeben, die nicht wirklich notwendig sind“. Es säßen viel zu viele Leute in der Verwaltung. Und trotz Haushalts-Krise werde mit Geld um sich geworfen. „Ich bin der Auffassung, dass überhaupt nicht gespart wird. Die jetzige Regierung treibt es auf die Spitze“, so Hermenau.

Ex-Grünen-Politikerin Antje Hermenau bei „Stimmt!“
Die Ampel versuche, es den Leuten „schmackhaft zu machen“, auf die Schuldenbremse zu verzichten. „Dann kann man jede Menge Geld drucken“ und behaupten, den Leuten ginge es dadurch besser. Und das Ergebnis? „Das sind indirekte Steuern, wie die Inflation. Die wird draufgelegt, damit der Staat ein bisschen die Schulden drücken kann!“, sagt die Ex-Grüne im NIUS-Talk.
„Was hier passiert, ist eine Verarschung der Bevölkerung!“ Der aufrüttelnde Ton der Unternehmer sollte ernst genommen werden, findet Hermenau. Es müssten jetzt alle Aufgaben, je nach Wichtigkeit, hintereinander und im realistischen Tempo, abgearbeitet werden. „Erstmal die Infrastruktur stabilisieren, dafür sorgen, dass Fachkräfte einwandern und nicht jede Menge Menschen, die nicht Fachkräfte werden“ und im Anschluss dann die Energiewende.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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