Diese Airline streicht ihre Klimaziele bis 2030 komplett
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Die Air Line Air New Zealand hat ihr Klimaziel für 2030 aufgegeben – und begründet dies mit Schwierigkeiten bei der Beschaffung effizienterer Flugzeuge und nachhaltiger Flugkraftstoffe. Wie die BBC berichtet, ist die Fluggesellschaft damit die erste große Airline, die von der Reduktion der CO₂-Emissionen abrückt. Sie arbeitet jedoch an einem neuen kurzfristigen Ziel und bleibt dem branchenweiten Ziel verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Die Luftfahrtindustrie ist dabei geschätzt für etwa zwei Prozent der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich, die die Fluggesellschaften durch Maßnahmen wie den Austausch älterer Flugzeuge und die Nutzung von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen zu reduzieren versuchen. „In den letzten Monaten und verstärkt in den letzten Wochen wurde deutlich, dass mögliche Verzögerungen bei unserem Flottenerneuerungsplan ein zusätzliches Risiko für die Erreichbarkeit des Ziels darstellen“, teilte Greg Foran, CEO von Air New Zealand, in einer Erklärung mit.

Ein Flugzeug von Air New Zealand.
2022 hatte sich Air New Zealand verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um fast 29 Prozent zu reduzieren, was weitaus ambitionierter war als das globale Ziel der Luftfahrtindustrie, die im gleichen Zeitraum eine Reduktion von 5 Prozent anstrebte. Eine zentrale Rolle kommt dabei nachhaltigen Luftfahrtkraftstoffen (SAF) zu, aber die Fluggesellschaften haben Schwierigkeiten, genügend davon zu beschaffen. „Der Preis für [SAF] ist teurer als herkömmliche Kraftstoffe und es gibt nicht genug Kapazität, um diese in großem Maßstab zu produzieren“, sagte Ellis Taylor von der Luftfahrt-Analysefirma Cirium.
Der internationale Luftfahrtverband IATA bekräftigte, dass das Emissionsreduktionsziel der Branche „Netto-Null 2050“ bleibt und die Fluggesellschaften an diesem Versprechen festhalten. Er fügte hinzu, dass dieses Ziel erreichbar sei, „wir sind jedoch auch auf die richtigen unterstützenden Maßnahmen von den Regierungen angewiesen“. Es müsse eine Skalierung aller Lösungen geben, einschließlich der SAF-Produktion sowie aufkommender technologischer Lösungen wie der Nutzung von Wasserstoff und Kohlenstoffentfernung.
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