Höhere Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk: Mehr Geld für 100.000 Beschäftigte
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Dachdecker erhalten ab dem kommenden Jahr mehr Geld: Für die rund 100.000 Beschäftigten in Deutschland steigen die Mindestlöhne deutlich. Wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks vereinbart haben, liegt der Stundenlohn für ungelernte Kräfte künftig bei mindestens 14,96 Euro – bislang waren es 14,35 Euro.
Auch gelernte Dachdecker profitieren: Ihr Mindestlohn steigt zum Jahresbeginn um 3,8 Prozent auf 16,60 Euro. In den Jahren 2026 und 2027 folgen weitere Erhöhungen um 3,0 und 2,9 Prozent. Damit wächst der Abstand zwischen den beiden Lohngruppen bis 2028 auf 2,64 Euro. Arbeitgebervertreter Dirk Bollwerk erklärte: „Damit bleibt der Anreiz für eine qualifizierte Ausbildung im Dachdeckerhandwerk erhalten.“
Gewerkschaftssekretär Carsten Burckhardt hob hervor, dass die Erhöhungen auch Beschäftigten in Betrieben ohne Tarifbindung zugutekommen: „Damit erreichen wir spürbare Lohnsteigerungen für unsere Mitglieder – auch in Betrieben ohne Tarifbindung und in Entsendebetrieben. Wir schaffen Schutz vor Dumpingwettbewerb und sorgen für faire, verlässliche Arbeitsbedingungen.“
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