Nach Lieferengpass bei Chips: Volkswagen trennt sich von Beschaffungs-Vorstand
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- Wegen Chipmangels steht die Produktion des VW Golf im Stammwerk Wolfsburg vor einer Zwangspause.
- Zentrale Modelle wie der Tiguan und der Touran könnten ebenfalls betroffen sein. Für das Werk Zwickau stand für kommende Woche sogar Kurzarbeit im Raum.
- Der Konzern trennt sich nun von einem erweiterten Vorstandsmitglied, welches für die Beschaffung verantwortlich zeichnete.
Dirk Große-Loheide (61) verlässt seinen Posten als Beschaffungschef bei Volkswagen. Zum 1. November übernimmt Karsten Schnake (57). Große-Loheide hatte die Position seit 2023 inne, war zuvor jahrzehntelang in verschiedenen Positionen international für den Konzern im Dienst. Zwischenzeitlich stand sogar ein Stopp der Produktion in Wolfsburg sowie weiterer Werke inklusive Kurzarbeit im Raum. Diese Misere kann VW wohl nun mit einem neuen Zulieferer abwenden, wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtete.

Dirk Große-Loheide startete seine Karriere 1990 bei VW im Maschineneinkauf, hatte danach Stationen bei Seat in Martorell (Spanien), bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover, bei Volkswagen de México in Puebla sowie bei MAN Truck & Bus in München – jeweils in leitender Position für den Einkauf
Zeitgleich kommt nun die Trennung vom Einkaufsvorstand. Er verlasse das Unternehmen „im Rahmen einer länger geplanten Altersregelung“, heißt es aus dem Konzern.

Karsten Schnake folgt auf dem Posten. Er wird zeitweise den Einkauf von Skoda und VW parallel leiten.
Oliver Blume, CEO der Volkswagen Group kommentiert den Personalwechsel: „In herausfordernden Zeiten hat Dirk Große-Loheide die Beschaffung neu ausgerichtet und eine zukunftsweisende Einkaufsstrategie entwickelt. Für seine Impulse für den Volkswagen Konzern gilt ihm mein besonderer Dank.“
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