Netto-Irrsinn 2026! Gutverdiener haben bis zu 500 Euro weniger – andere dürfen sich über 2 bis 5 Euro mehr „freuen“
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Millionen Arbeitnehmer starten 2026 mit deutlich weniger Netto. Es gibt auch „Plus“-Fälle, aber die wirken wie Hohn.
Für viele Beschäftigte in Deutschland beginnt das Jahr 2026 mit einem deutlichen Abzug auf dem Lohnzettel. Je nach Einkommen sinkt das Netto um bis zu 41,80 Euro pro Monat, also 502 Euro pro Jahr – das hat der Bund der Steuerzahler für Bild berechnet.
2,30 Euro mehr – Geld, das man weder ausgeben noch sparen kann
Grund sind vor allem Beitragserhöhungen bei zahlreichen Krankenkassen. Zudem müssen Arbeitnehmer, die mehr als 5.500 Euro brutto im Monat verdienen, künftig höhere Krankenversicherungsbeiträge zahlen, weil die Beitragsbemessungsgrenze steigt.

Niedrige Einkommensgruppen, zum Beispiel Friseure, werden mit wenigen Euro plus beglückt. Die Mini-Beträge verpuffen.
Beispiele zeigen, wie spürbar der Einschnitt ist: Ein Facharbeiter, Single, 6.000 Euro brutto muss mit minus 14,30 Euro im Monat rechnen, also 172 Euro pro Jahr. Ein Ingenieur, verheiratet, zwei Kinder, 9.000 Euro brutto: 40,50 Euro weniger Netto pro Monat, das sind 486 Euro weniger pro Jahr.
Gleichzeitig gibt es auch Fälle, in denen unter dem Strich ein kleines Plus entsteht – allerdings in einer Höhe, die kaum der Rede wert ist. Grund: Zum Jahreswechsel steigen unter anderem Grundfreibetrag und Kindergeld.
Theoretische „Gewinner“: Verkäuferin, Single, 2.500 Euro brutto: 2,30 Euro mehr. Alleinstehender Elektriker, 3.500 Euro brutto: 2,60 Euro mehr. Verheiratete Pflegekraft mit 4.000 Euro brutto: ganze 5 Euro mehr.
Für Millionen Menschen, die wegen Inflation und eskalierenden Preisen jeden Euro umdrehen müssen, schon fast ein Schlag ins Gesicht.
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