OpenAI bald eine Billion Dollar wert: Größter Börsengang aller Zeiten
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Die Firma OpenAI plant laut der Nachrichtenagentur Reuters den Börsengang für 2027. Zielwert sei eine Billion Dollar, das Doppelte der heutigen Bewertung – und der größte Börsengang aller Zeiten.
Für diesen geplanten Börsengang war es nötig, OpenAI von seiner Non-Profit-Struktur zu lösen, analysiert die Neue Zürcher Zeitung. Die bisherigen Regeln des Start-ups hatten die potenziellen Gewinne von Geldgebern auf das Hundertfache ihres Einsatzes beschränkt. Ein Börsengang wäre damit unmöglich.
OpenAI war als unabhängige Forschungsinstitution im „Interesse der gesamten Menschheit“ gegründet worden. Das Argument war: Eine mächtige Künstliche Intelligenz sollte nicht von profitorientierten Tech-Unternehmen wie Google entwickelt werden, sondern offen und gemeinwohlorientiert. Deshalb der Name OpenAI.
Microsoft ist der große Investor bei OpenAI
Davon ist wenig geblieben. Die OpenAI-Stiftung (die gemeinwohlorientiert ist) besitzt nur 26 Prozent der Firma – weniger als Microsoft. Heute sitzt darin unter anderem Sam Altman – die starke Stimme in der Stiftung. Solange er das Unternehmen gewinnbringend führt und es schafft, seine Mitarbeiter zu motivieren, ist nicht zu erwarten, dass ihn der Stiftungsrat als CEO absetzen wird.
Die Umstrukturierung von OpenAI war nur mit Microsoft möglich, dem ersten und bisher größten Investor hinter dem Start-up. Microsoft begann 2019, sich an OpenAI finanziell zu beteiligen. Es verpflichtete sich, anfänglich 1 Milliarde Dollar in OpenAI zu investieren. Zwei Jahre später investierte der IT-Riese 2 weitere Milliarden Dollar. Und 2023 legte Microsoft noch 10 Milliarden drauf.
Das Ziel des Unternehmens: eine allgemeine Künstliche Intelligenz. Darunter versteht man eine KI, die die Denkfähigkeit des Menschen in allen Wissensgebieten nachahmt. Die Anleger von Microsoft scheinen insgesamt zufrieden mit dem Deal zu sein. Nun scheint der Schritt an die Börse bevorzustehen. Sam Altman hat diesen ohne konkretes Datum angekündigt, Reuters spricht von 2027.
Mit einem Börsengang wäre die Verwandlung perfekt: Aus OpenAI, einst idealistisches Projekt, wäre dann eine ziemlich normale Firma geworden – allerdings die teuerste der Welt.
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