Schock für Grünen-Minister Habeck: Wärmepumpen-Verkäufe um die Hälfte eingebrochen!
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Das dürfte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gar nicht gefallen ...
Anders als es die Wünsche der Grünen und das Heizungsgesetz vorsehen, sind die Verkaufszahlen für Wärmepumpen gewaltig eingebrochen: Im ersten Quartal wurden nur noch 48.000 Geräte verkauft, 52 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich boomen Öl-Heizungen: Mit 27.000 verkauften Geräten berichten Heizungsbauer von einem Plus von 33 Prozent. Weiterhin die mit Abstand beliebteste Heizung ist die Gas-betriebene, die 120.000 Mal verbaut wurde. Insgesamt jedoch ist der Absatz von Heizungen um 29 Prozent zurückgegangen.

Das zeigen Daten des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
Zur Einordnung: Das Ziel der Bundesregierung lautet 500.000 Wärmepumpen pro Jahr, der aktuelle Kurs steuert nicht einmal auf die Hälfte davon zu.

Immer weniger Wärmepumpen werden verkauft.
Der Verband macht für die einbrechenden Zahlen den heftigen politischen Streit um das Heizungsgesetz und monatelange Unklarheit über Kosten und Förderung verantwortlich: „Der Markt für Heizungsmodernisierung ist aktuell geprägt von einer tiefen Verunsicherung der Verbraucher“, erklärt BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt die Marktsituation. „Vor allem hat die langwierige und öffentliche politische Debatte um den gesetzlichen Rahmen und die Förderung in der Gebäudewärme dafür gesorgt, dass bei den Menschen Vertrauen verloren gegangen ist. Zudem ist noch zu wenig bekannt, welche technischen Möglichkeiten das GEG jetzt bietet und wie Heizungen gefördert werden“, so Staudt weiter.
Heizungsbranche leidet unter Bau-Flaute
Nicht nur die eingebrochenen Wärmepumpen- und Heizungsverkäufe setzen die Branche unter Druck, auch die schlechte Lage der Bau-Branche tut den Heizungsbauern weh – denn auch der Absatz von Systemkomponenten ist eingebrochen. „Fußbodenheizungen und Heizkörper, Speicher, Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bis hin zu Abgassystemen verzeichnen durchweg negative Marktverläufe mit einem Minus von bis zu 56 Prozent. Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf die Marktentwicklung der Solarthermie mit einem Minus gegenüber dem Vorjahr von 60 Prozent im ersten Quartal“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.
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