Stark gestiegene Ölpreise: Inflation schnellt auf 2,7 Prozent
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Die Inflationsrate steigt im März voraussichtlich auf 2,7 Prozent. Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamts hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Es wäre der höchste Wert seit Januar 2024. Im Februar lag die Inflationsrate noch bei 1,9 Prozent.
Ausschlaggebend für den Anstieg sind insbesondere die Energiepreise. Die durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Ölpreise wirken sich somit deutlich auf die Verbraucherpreise aus. Im Energiebereich lag die Inflationsrate bei 7,2 Prozent. In den vorherigen Monaten sank die Inflationsrate in diesem Sektor, während nur im Bereich der Dienstleistungen ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im März 2026 voraussichtlich 2,5 Prozent.

Die Inflationsraten der vergangenen Monate (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Eine rasche Erholung ist nicht in Sicht, viele Unternehmen planen mit weiteren Preiserhöhungen, berichtet das Handelsblatt. „Der Preisdruck in Deutschland nimmt wieder spürbar zu“, erklärte der Ökonom Klaus Wohlrabe vom Münchner Ifo-Institut. Die Unternehmen würden steigende Kosten zunehmend weitergeben. „Über höhere Produktions- und Transportkosten werden die Energiepreise auch auf Waren und Dienstleistungen durchschlagen“, sagte Wohlrabe.
Die endgültigen Inflationsergebnisse für März 2026 werden am 10. April 2026 veröffentlicht.
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