Stiebel-Eltron schickt Angestellte in Kurzarbeit: Beim Wärmepumpen-Hersteller ist es still geworden
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- Die Nachfrage nach Wärmepumpen ist aufgrund des Hickhacks ums Heizungsgesetz drastisch gesunken.
- Rund 2.000 Beschäftigte von Stiebel-Eltron in Holzminden sind in Kurzarbeit.
- Der Firmenchef Kai Schiefelbein kritisiert die Regierung für die schlechte Kommunikation und die verursachten Turbulenzen.
Die Wärmepumpenindustrie, die vor einigen Jahren boomte, erlebt derzeit eine schwere Krise. Der Hersteller Stiebel-Eltron schickt seine Angestellten in Kurzarbeit, da die Nachfrage eingebrochen ist. Mitarbeiter wie Tim Radl und Birgit Nolde erinnern sich an die Zeit, als Wärmepumpen heiß begehrt waren. „Wir haben sechs Tage die Woche gearbeitet, ständig unter Stress“, sagt Nolde dem NDR. Heute arbeiten sie nur noch drei Tage die Woche.

Die Produktion von Wärmepumpen wird wegen mangelnder Nachfrage gedrosselt.
Das Hin und Her in der Politik hat den Markt verunsichert. Leiharbeiter sind weg, und die Hallen sind leer. „Dieses Hin und Her in Deutschland ist nicht zielführend“, bemerkt Radl. Die Diskussionen um das Heizungsgesetz und die unklaren Förderungen haben zu unnötigen Turbulenzen geführt. Die Kunden sind verunsichert, die Gaspreise sind gefallen, und viele Immobilienbesitzer sind zu traditionellen Öl- und Gasheizungen zurückgekehrt.
Kai Schiefelbein, der Firmenchef von Stiebel-Eltron, glaubt dennoch an die Zukunft des Wärmepumpenmarkts. Er betont, dass die Zuschüsse so hoch wie nie sind und die Lieferzeiten kurz. „Die negative Grundhaltung muss erst wieder verschwinden“, sagt er. Er rechnet damit, dass die Verkaufszahlen „im späten Sommer, im Herbst“ wieder anziehen werden. Trotz der aktuellen Kurzarbeit sieht Schiefelbein eine positive mittelfristige Zukunft, wenn die strengeren Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes greifen.
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