US-Banken ziehen sich aus Klimabündnis zurück
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In den letzten Wochen haben einige der führenden US-Banken, darunter Morgan Stanley, Citigroup, Bank of America, Wells Fargo und Goldman Sachs, ihren Austritt aus der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) bekannt gegeben. Dieses Klimabündnis, das 2021 unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, hatte das Ziel, die Finanzindustrie bei der Senkung der Kohlenstoffemissionen bis 2050 zu unterstützen.

Auch das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen „Wells Fargo“ zieht sich aus dem Klimabündnis zurück.
Trotz ihres Austritts aus der NZBA haben Banken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs erklärt, dass sie weiterhin eigenständig an ihren Netto-Null-Zielen festhalten wollen. Sie betonen, dass sie ihre Kunden auch künftig dabei unterstützen möchten, ihre Geschäftsmodelle nachhaltiger zu gestalten.
Rückzug aus Klimaabkommen wegen Trump?
Der Rückzug der Banken spiegelt ein zunehmend angespanntes politisches Umfeld wider, das kritisch gegenüber Staats- und Klimaziel-Bevormundung eingestellt ist. Besonders die zweite Amtszeit von Donald Trump, der den Klimawandel wiederholt als „Hoax“, zu Deutsch „Schwindel“, bezeichnet hat, erhöht den Druck auch auf den Finanzsektor.
Die NZBA ist Teil der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) und umfasst aktuell noch 142 Mitglieder aus 44 Ländern mit einem Gesamtvermögen von 64 Billionen US-Dollar. Der Rückzug der US-Banken könnte jedoch die Dynamik der Allianz beeinträchtigen und stellt globale Klimaschutzbemühungen vor zusätzliche Herausforderungen in einem zunehmend polarisierten politischen Klima.
Auch Deutsche Banken sind Mitglied in besagtem Klimaabkommen. Darunter Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Kreditbank (DKB), ING Deutschland und andere kleinere deutsche Banken. Alle deutschen Banken sind noch Mitglied des Abkommens.
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