Chef der US-Umweltbehörde will Start-Stopp-Automatik wieder abschaffen
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Der neue Chef der US-Umweltbehörde, Lee Zeldin, spricht optimistisch von einem „Goldenen Zeitalter“. Er möchte Bürokratie abbauen, dutzende Vorschriften zurückdrehen. Auch der Überregulierung der Automobilindustrie steht der neue Behördenchef kritisch gegenüber.
Wird in den USA bald die Start-Stopp-Automatik wieder abgeschafft? Das kündigte Lee Zeldin beim Kurznachrichtendienst X an und schrieb dazu:
„Start-Stopp-Technologie: Wo dein Auto an jeder roten Ampel krepiert, sodass die Unternehmen eine Klimaschutz-Trophäe bekommen. Die Umweltbehörde hat es genehmigt, jeder hasst es. Also werden wir es korrigieren.“

Zeldin verspricht Reformen gegen Überregulierung
Zum Antrieb der US-Wirtschaft möchte Zeldin größere Fördermengen für Öl- und Gaskonzerne erlauben. Bereits im März machte er 31 Reformvorschläge, die gigantische Summen einsparen würden, die derzeit zum Einhalten von Regulierungen und als „versteckte Steuern“ von Unternehmen und Verbrauchern geschultert werden müssten.
Abschaltung von Start-Stopp kann in Deutschland zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen
Bereits im Jahr 2023 warnte der ADAC vor Konsequenzen für diejenigen, welche die Start-Stopp-Automatik per Programmierung oder auf anderem Wege deaktivieren. „Das ist nur bei Autos zulässig, bei denen das in der Betriebserlaubnis so vorgesehen ist“, erklärt der Mobilitäts-Club. Dies sei aber nur bei den wenigstens Modellen der Fall und könne nur durch Rückfrage beim Hersteller zuverlässig geklärt werden. Erlischt die Betriebserlaubnis, kann auch der Versicherer im Streitfall abspringen.
Der ADAC rät deshalb, die Start-Stopp-Anlage eingeschaltet zu lassen: „Damit können bei reinem Stadtverkehr bis zu 15 Prozent Kraftstoff und entsprechend viele Schadstoffe eingespart werden.“ Starter und Starterbatterie sind auf die höheren Anforderungen konstruktiv angepasst, sodass nicht mit vorzeitigem Verschleiß zu rechnen sei.
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