Volkswagen-Konzern verschiebt Investitionen: Es fehlen elf Milliarden Euro!
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Der Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns hat die Verabschiedung seines Investitionspakets nach Informationen der Bild-Zeitung verschoben!
Eigentlich wollte das Gremium am morgigen Freitag entscheiden, doch die „Kassenlage des Autobauers ist so unsicher, dass sich die Manager derzeit nicht zutrauen, die Planungen für neue Modelle und Ausgaben für die rund 100 Werke abzuschließen“, berichtet das Boulevard-Medium aus Konzernquellen. Dabei sei die Investitionsplanung bei Volkswagen das Herzstück der Konzernstrategie. Von dem Investitionspaket hängen viele weitere Maßnahmen ab: Welche Werke werden ausgebaut? Welche Modelle werden wo entwickelt und gebaut? Auf welche Technologien setzt man?
Nach internen Prognosen sollen rund elf Milliarden Euro fehlen. „Derzeit kämpft jede Marke darum, genug Geld für ihre Pläne zu erhalten“, zitiert die Bild-Zeitung einen Insider. Absatzprobleme in China und die Importzölle in den USA setzen den Konzern unter Druck. „Alleine bei den Zöllen können wir Woche für Woche sehen, wie uns die Millionen verloren gehen“, sagt ein Manager.
Mit Glück könne man die Investitionsplanung bei einer Sondersitzung im Dezember nachholen. „Es ist aber auch gut denkbar, dass die Beratungen bis ins Frühjahr laufen“, sagt eine hochrangige Quelle gegenüber Bild.
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