Von wegen „Deutschland ist zurück“: ifo-Zahlen zeigen dramatischen Einbruch privater Investitionen
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Im September erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz selbstbewusst: „Deutschland ist zurück.“ Und weiter: „Wir stehen vor einer der größten Investitionsinitiativen, die wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gesehen haben.“ Doch die Zahlen des Münchner ifo-Instituts sprechen eine andere Sprache.
Laut aktueller ifo-Zahlen zur Struktur der Wirtschaftsentwicklung (2015 bis 2025, preisbereinigt) sind die privaten Investitionen in den vergangenen Jahren dramatisch eingebrochen – während der Staatskonsum weiter steigt und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagniert.
Demnach sanken die privaten Investitionen seit 2022 deutlich und liegen 2025 voraussichtlich unter dem Niveau von 2018. Der Trend zeigt klar nach unten – trotz des von Merz gepriesenen „Investitions-Sofortprogramms“ und der „größten Unternehmenssteuerreform seit 15 Jahren“.

Ganz anders der Staat: Der Staatskonsum steigt stetig weiter und liegt inzwischen rund 25 Prozent über dem Niveau von 2015, während das BIP insgesamt kaum zulegt. Die deutsche Wirtschaft trägt sich also zunehmend aus öffentlichen Ausgaben – nicht aus privatem Kapital.
Bei NIUS Live am Morgen sprachen NIUS-Moderator Alexander Kissler, der Unternehmer Alexander Streeb, der Philosoph und Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Christoph Lütge, die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und NIUS-Reporter Jan Karon über die Koalitionskrise.
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