VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen
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Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im ersten Quartal um mehr als ein Viertel eingebrochen.
Der Volkswagen-Konzern ist mit einem erneuten Gewinnrückgang ins Jahr 2026 gestartet. In den Monaten Januar bis März ging das Konzernergebnis nach Steuern um 28,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro zurück, wie Europas größter Autobauer in Wolfsburg mitteilte. Im ersten Quartal 2025 hatte VW unterm Strich noch 2,19 Milliarden Euro verdient. Das waren damals bereits 41 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Vor allem China und USA wollen weniger VW
Der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite lag mit 3,3 Prozent noch einmal niedriger als vor einem Jahr, als es 3,7 Prozent waren. „Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind“, sagte Konzernchef Oliver Blume laut Mitteilung.
Der VW-Konzern leidet unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China und den USA. Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen im Konzern in den Monaten Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem in China und Nordamerika gingen die Auslieferungen zurück. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

Volkswagen: Einst eine strahlende Marke, inzwischen von Krisen gebeutelt.
Finanzvorstand Arno Antlitz sagte, seit dem Start der VW-Sparprogramme 2024 habe sich die Welt verändert. „Zölle sind hinzugekommen, der Wettbewerb in China verschärft sich weiter und chinesische Anbieter exportieren zunehmend Wettbewerbsdruck nach Europa.“ Allein die US-Zölle „belasten uns mit rund 4 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich“, so Antlitz. In diesem Umfeld reichten die bisher geplanten Kostensenkungen nicht aus.
Auch andere deutsche Automobilbauer wie Mercedes-Benz sind derzeit von Umsatzeinbrüchen betroffen.
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