Wirtschaft am Abgrund: Diese 7 Statistiken sind der Beweis für Deutschlands Mega-Krise
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Im vergangenen Jahr hatte die deutsche Wirtschaft die schlechteste Entwicklung von allen großen Volkswirtschaften weltweit. Auch im neuen Jahr hören die schlechten Nachrichten nicht auf. Die Bundesregierung und das ifo Institut reduzieren bereits jetzt die Wachstumserwartungen. Die Wahrheit ist, vieles deutet darauf hin, dass sich die Rezession fortsetzt. Das zeigen auch 7 Statistiken, die wir heute betrachten.
Gesamtwirtschaftlich stehen die Zeichen weiter auf Rezession
Den 7. Monat in Folge meldet der Einkaufsmanagerindex für Deutschland einen Wert, der auf eine Rezession hindeutet. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) ist ein wirtschaftlicher Indikator, der die Stimmung der Einkaufsmanager in Unternehmen bezüglich der Geschäftsaussichten widerspiegelt. Ein Wert über 50 deutet auf eine wachsende Wirtschaft hin, während Werte unter 50 auf eine mögliche Schrumpfung hinweisen. Aktuell kommt die deutsche Wirtschaft auf 47,1. Einem 3-Monats-Tief. Die Aussichten sind also zuletzt wieder schlechter geworden.

Der Auftragsbestand reduziert sich immer weiter und Arbeitsplätze werden abgebaut. Tatsächlich setzte sich der seit August 2022 anhaltende Rückgang der Auftragsbestände nicht nur fort, er beschleunigte sich gegenüber den beiden Vormonaten sogar nochmals.
Noch schlimmer sieht es in der Industrie aus

Das große Sorgenkind der deutschen Wirtschaft ist unzweifelhaft die Industrie. Das verarbeitende Gewerbe meldet seit nun 19 Monaten, dass es jeweils gegenüber dem Vormonat schrumpft. Zuletzt hat immerhin die Geschwindigkeit des Absturzes sich etwas reduziert.
Alle Wirtschaftsbereiche sind in der Krise

Wie sehr Deutschland in der Wirtschaftskrise steckt, zeigt die Heatmap des ifo Institut. Mittlerweile meldet sie, dass jeder Wirtschaftsbereich von der Krise erfasst worden ist.
Mittlerweile ist es also nicht nur die Industrie, die leidet, sondern auch das Bauhauptgewerbe, der Handel und der Dienstleistungssektor befinden sich in der Krise.
Dementsprechend bleibt die Konjunkturampel des ifo Instituts für Deutschland auf Rot. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Wirtschaft positiv entwickelt, wird als niedrig eingeschätzt.

ifo Geschäftsklima Index sinkt ebenso

Auch aus den Daten des ifo Geschäftsklimaindex lässt sich diese Entwicklung ablesen. Sowohl die aktuelle Geschäftslage wird schlechter beurteilt, als auch die Geschäftserwartungen in der Zukunft.
Katastrophale Situation beim Baugewerbe

Beim Baugewerbe werden zurzeit jeden Monat neue Rekord-Tiefstwerte gemeldet. Das Geschäftsklima (rote Linie) ist auf dem tiefsten Stand seit mehreren Jahrzehnten.
Der größte Wirtschaftssektor blickt nun auch negativ in die Zukunft
Trotz der Entwicklungen im verarbeitenden Gewerbe und auf dem Bau konnte die deutsche Wirtschaft einen noch schlimmeren Absturz verhindern. Dies lag an der Stabilität des Dienstleistungssektors. Der Dienstleistungssektor ist in Deutschland mit Abstand der wichtigste Wirtschaftssektor. Doch nun mehren sich die Zeichen, dass auch dieser in der Krise angekommen ist.

Die gegenwärtige Situation (graue Linie) wird von Monat zu Monat schlechter bewertet und die Geschäftserwartungen (blaue Linie) verbessern sich auch nicht.
Über Monate haben Ampel-Politiker und wohlgeneigte Propagandisten (zum Beispiel Prof. Fratzscher) die Lage schönreden wollen, doch nun müssen sie alle der Wahrheit ins Auge blicken.
Deutschland steckt mitten in einer tiefen strukturellen Krise. Dazu werden die zurückhaltende Geldpolitik der EZB mit höheren Zinsen als in den letzten 15 Jahren sowie die Wirtschaftsentwicklung in anderen Ländern (die deutschen Exporte sind zuletzt eingebrochen) auch keinen zeitnahen Rettungsring werfen.
Deutschland muss selbst aus dieser Krise kommen - mit einer 180 Grad Wende in der Wirtschaftspolitik. Doch davon könnte diese Regierung kaum weiter entfernt sein.
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