40 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland scheitern an Mindestkompetenzen in Lesen und Mathe
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Ein neuer Unicef-Bericht stellt dem deutschen Bildungssystem ein schlechtes Zeugnis aus: In keinem anderen Bereich fällt das Ergebnis so deutlich aus wie bei den 15-Jährigen. 40 Prozent erreichen nicht einmal das Mindestniveau in Lesen und Mathematik. Im Leistungsranking reicht das nur für Platz 34 unter 37 untersuchten Industrieländern.
Auch im Gesamtvergleich der Bildungschancen liegt Deutschland weit hinten. Dort kommt die Bundesrepublik auf Rang 25. Die besten Werte erzielen die Niederlande, Dänemark und Frankreich. Bei den Lese- und Mathematikkompetenzen stehen Irland, Südkorea und Slowenien an der Spitze. Mehrere wirtschaftlich schwächere Länder schneiden besser ab als Deutschland, darunter Rumänien auf Platz 9, Ungarn auf Platz 10 und die Slowakei auf Platz 19.
Besonders groß ist der Abstand zwischen Jugendlichen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen. Aus benachteiligten Familien erreichen nur 46 Prozent grundlegende Kompetenzen, aus privilegierten Familien dagegen 90 Prozent.
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