Auto „pflügt“, „Aus bunt wird grau“: So berichten Medien über den islamistischen Terror von Berlin
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Am Samstag hatten Tausende Menschen in Berlin an den Feierlichkeiten rund um den Christopher Street Day teilgenommen. Eine große Straßenparade endete am Abend am Brandenburger Tor, danach folgte ein großes Bühnenprogramm.
Gegen 22 Uhr raste dann ein weißer Transporter nahe des Potsdamer Platzes durch die Menschenmenge. Vorläufige Bilanz des Terrors: Eine Person stirbt, mehr als 16 werden teils schwer verletzt.
So berichten die Medien über den islamistischen Terror von Berlin:

Der Spiegel schreibt: Eine Hauptstadt unter Schock
Der Spiegel berichtet unter Berufung auf Augenzeugen: „Aus bunt wird schlagartig grau. An der Polizeiabsperrung am Kemperplatz stehen zwei 37-jährige Männer, noch immer in ihre Pride-Flaggen gehüllt. Das fahle Licht der Einsatzfahrzeuge blinkt in ihren Gesichtern. Die beiden berichten von einem ‚dumpfen Knall‘ und ‚lauten Schreien‘, die sie kurz nach 22 Uhr im Tiergarten wahrgenommen haben.“ Ein Mann gibt gegenüber dem Reporter an: „Wir zittern immer noch und sind einfach nur froh, dass wir überlebt haben.“
T-Online spricht von einem „Zwischenfall“

Mit einer Sammlung an Reaktionen von Prominenten zum „Zwischenfall“ in Berlin berichtet T-Online. Das Portal zitiert die Sängerin Sarah Connor, die am Abend ebenfalls auftrat: „Ich habe diese ganze Liebe da gefühlt, und das war unfassbar schön“, so Sarah Connor. „Umso furchtbarer, dass wir dann kurz danach aus dem Backstage evakuiert wurden, weil wieder irgendein Vollidiot ausgerastet (ist).“
Tagesschau: „Auto fährt“

In der Berichterstattung der Tagesschau auf Instagram widmet man dem Täter keine Aufmerksamkeit. „Auto fährt“ in die Menschenmenge, heißt es dort. Im Text heißt es weiter: „Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet.“

Der Schauspieler Marcus Mittermeier macht darauf aufmerksam, dass der Anschlag kurz vor den Berlin-Wahlen stattfindet, und schürt damit den Verdacht eines politischen Motivs.
Internationale Medien: Auto „pflügt“ durch die Menge

Das internationale Wirtschaftsnachrichten-Medium Bloomberg schreibt zu dem Terror-Anschlag von Berlin: „Ein Toter, 16 Verletzte, nachdem ein Auto durch die Berliner Pride-Parade pflügte“.

Die Überschrift bei „Le Monde“: „Pride-Marsch in Berlin: Ein Fahrzeug rast in die Menge, ein Mensch stirbt, sechzehn werden verletzt.“
Die französische Tageszeitung Le Monde schreibt: „Die Tragödie ereignet sich zwei Monate vor den Berliner Wahlen, bei denen der derzeitige Bürgermeister der Stadt nicht zur Wiederwahl antritt.“

„Es wird angenommen, dass eine oder mehrere Personen anschließend aus dem Fahrzeug geflohen sind“, berichtet die BBC unter Berufung auf die Berliner Polizei.
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Philippe Fischer
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