Der Horror-Nachbar! Darum können viele Araber die Palästinenser nicht leiden
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Die gesamte arabische Welt steht, zumindest kommuniziert sie es so, solidarisch mit den Palästinensern. Doch kaum geht es darum, palästinensische Flüchtlinge aufzunehmen, schwindet das Mitgefühl ...
Während manche westlichen Politiker die Aufnahme von Flüchtlingen aus Gaza fordern, kündigte beispielsweise Ägypten an, Waffengewalt anzuwenden, sollten Palästinenser versuchen, die Grenze zum anliegenden Staat zu überwinden.
Woher kommt diese Härte?
Jordanien
Die meisten Palästinenser kamen zwischen 1947 und 1967 als Flüchtlinge nach Jordanien. Die große palästinensische Diaspora in Jordanien gewann zunehmend an Einfluss. Ein Schlüsselmoment in dieser Beziehung war der sogenannte „Schwarze September“ im Jahr 1970, als die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) in Jordanien an Einfluss gewann und eine quasi-staatliche Präsenz im Land etablierte.
Geführt von Yassir Arafat führte die PLO von jordanischem Boden aus Operationen gegen Israel durch, was zu Spannungen mit der jordanischen Regierung führte. König Hussein von Jordanien sah darin eine Bedrohung für die Stabilität und Souveränität seines Landes.

Der Terroristenführer Yassir Arafat war maßgeblich für den „Schwarzen September“ verantwortlich.
Im September 1970 erreichte die Situation einen kritischen Punkt. Nach einer Reihe von Flugzeugentführungen durch die PLO und andere palästinensische Gruppen, die weltweites Aufsehen erregten, beschloss König Hussein, entschieden gegen die PLO vorzugehen. Er befahl der jordanischen Armee, die von der PLO kontrollierten Gebiete zurückzuerobern. Es folgten heftige Kämpfe zwischen der jordanischen Armee und den palästinensischen Kämpfern.
Der Konflikt führte zu massiven Verlusten an Menschenleben und zur Vertreibung der PLO aus Jordanien. Die PLO verlegte daraufhin ihr Hauptquartier in den Libanon.
Libanon
Im Libanon führte die Präsenz palästinensischer Flüchtlinge und bewaffneter Gruppen zu einer ähnlich komplexen und konfliktreichen Situation.
Die PLO nutzte den Libanon als Basis für Angriffe auf Israel, was zu israelischen Vergeltungsschlägen führte. Die Präsenz und die Aktivitäten der PLO trugen zur Destabilisierung des libanesischen politischen Systems bei, das ohnehin durch ein fragiles konfessionelles Gleichgewicht gekennzeichnet war. Der Ausbruch des libanesischen Bürgerkrieges im Jahr 1975 war zum Teil auf diese Spannungen zurückzuführen.

Die palästinensischen Flüchtlingslager sind ein Werkzeug der anti-israelischen Bewegung.
Die meisten Palästinenser im Libanon besitzen keinen Staatsbürgerschaft. Obwohl sie größtenteils im Libanon geboren sind und schon seit mehreren Generationen dort leben, haben sie keinen Anspruch auf die libanesische Staatsbürgerschaft.
Kuwait
Die Beziehung zwischen Kuwait und den palästinensischen Flüchtlingen nahm eine dramatische Wendung nach der irakischen Invasion Kuwaits im Jahr 1990. Während des Konflikts unterstützte ein bedeutender Teil der palästinensischen Gemeinschaft in Kuwait Saddam Hussein. Diese Unterstützung führte nach der Befreiung Kuwaits zu einer starken Abneigung gegenüber der palästinensischen Gemeinschaft. Infolgedessen wurden viele Palästinenser aus Kuwait vertrieben oder flohen aus Angst vor Vergeltung.

Auch Deutschland bleibt vom politischen Begehren der Palästinenser nicht verschont.
Die Palästinenser nutzten ihre Gastgeberländer als Standorte für ihren terroristischen Kampf gegen Israel aus und hatten kein Problem damit, die Integrität des Landes in Gefahr zu bringen.
Kein Wunder, dass die arabischen Nachbarn keine palästinensischen Flüchtlinge aufnehmen möchten. Einerseits kann man niemals ankommende Palästinenser als Druckmittel gegen Israel nutzen und andererseits möchte man nicht als Militärbasis von Terroristen fungieren.
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