Diese Art von Migration zerstört Europa!
Migration
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Tanzende Islamisten in den Straßen von London, Duisburg, Berlin. Menschen, die mitten in Europa feiern, dass Israelis ermordet, bestialisch gefoltert und entführt werden. Sie skandieren Parolen, die von Auslöschung des Staates Israel handeln und leben ihre Vernichtungsfantasien in aller Öffentlichkeit aus, als hätte es die mühsame Zivilisierung der Barbarei nie gegeben.
Noch gelingt es der Polizei meistens, den Furor des Hasses unter Kontrolle zu halten. Und doch gelingt es dem gewaltbereiten Mob, etwa das Video-Team der WELT, zum Löschen seiner Aufnahmen zu zwingen.

Pro-Hamas-Demo in Duisburg: Hier kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei und Demonstranten.
Es sind Bilder, die man von den Vorort-Krawallen in Paris, Marseilles, Brüssel, Den Haag oder Graz kennt. Was wir in diesen Tagen erleben, ist nicht nur ein zeitweises Schlaglicht des Nahostkonflikts auf unseren und Europas Straßen, es ist der Zusammenstoß völlig unterschiedlicher Zivilisationen. „Diese Art von Migration zerstört Europas humanistisches Erbe auf Dauer“, schreibt selbst der ur-liberale Chefredakteur der WELT, Ulf Poschardt auf X (ehemals Twitter) und hängt verstörende Video-Szenen aus London an.

In London feierten am Wochenende hunderte junge Menschen den Angriff der Hamas auf Israel.
Dramatisierung? Schockbedingte Übertreibung? Anfall von Kulturpessimismus? Leider nein.
Zusammenbrechende Wunschwelten deutscher Migrationspolitik
Es ist ein plötzliches Einbrechen von Realismus in die Wunschwelten vor allem deutscher Migrationspolitik. Migration ist ein gesellschaftliches Tiefenphänomen: Sie ist folgenlos oder kann sogar wohlstandswahrend sein, wenn sie sich organisch in die Aufnahmegesellschaft assimiliert.
Sie zerstört allerdings, wo sie die fundamentalen Traditionen und Übereinkünfte der Einwanderungsgesellschaft in Frage stellt oder gar bekämpft.

Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan im Auffanglager auf der griechischen Insel Lesbos.
Die illegale Migration, die nicht erst in diesen Tagen nach Europa – und dort vor allem nach Deutschland – drängt, wird bleiben. Es gibt keinerlei Indiz, dass das Problem mit Hilfe von Abschiebungen zu lösen wäre. Ein Teil der Zuwanderer, Migrationsforscher gehen, je nach Herkunft, von etwa zwanzig Prozent aus – wird sich mustergültig integrieren. Die anderen werden die Konflikte, den Antisemitismus, Prägungen und Wertewelten ihrer Herkunftsregionen importieren und in verfestigten Milieus kultivieren. Und das nicht selten gegen die Aufnahmegesellschaft, in der sich Fremde naturgemäß allenfalls erst nach und nach heimisch fühlen, während ihnen die „alte Heimat“ ebenfalls fremd wird.
Gesellschaftliche Veränderung: wer integriert wen?
Es ist eine Veränderung der Gesellschaft, die auch demografisch vonstatten geht. Schon 2019 hatten, laut Zahlen des statistischen Bundesamts, rund ein Drittel der Neugeborenen einen Migrationshintergrund. Tendenz steigend. In funktionierenden Demokratien wie den europäischen wird das über kurz oder lang bedeuten, dass beispielsweise nicht nur die Zahl von Moscheen und Moscheevereinen steigen wird, es werden auch im politischen und vorpolitischen Raum Verbände und Vertretungen wachsen, die – wie etwa das Zentralkommitee der Muslime – die islamischen Interessen in allen Bereichen der Gesellschaft vertreten werden.
Ob es einem gefällt oder nicht: In Demokratien entscheiden Mehrheiten, nicht Tradition, Heimat oder Herkunft.
Was wir derzeit in Gaza erleben, ist der Versuch, mit brutaler Gewalt die in blutigen Jahrhunderten gewachsene demokratische Kompromisskultur, das Prinzip der „anderen Wange“ (3. Mo 19, 15-21), des verlorenen Sohnes (Luk 15, 11-32) zu unterwerfen. Prinzipien die das europäische Rechts- und Politikverständnis tief durchwurzelt.
Die entscheidende Frage am Ende lautet: Wer integriert wen? Dafür, dass es Europa schafft, die derzeitigen Migrationsströme und die der letzten Jahre zu integrieren, spricht beim Blick in die Realität nicht viel.
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