Fast die Hälfte der Tatverdächtigen sind Ausländer – Deutsche sind in der Regel die Opfer!
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Die neue Kriminal-Statistik offenbart, dass Ausländer zunehmend und rasch steigend einen großen Anteil der Tatverdächtigen ausmachen – nun fast die Hälfte. Die Opfer sind: mehrheitlich Deutsche. Konkret: Fast eine Million Deutsche sind betroffen. Bereits 2022 waren Deutsche häufiger Opfer von Zuwanderern als umgekehrt.
Dienstagvormittag stellte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die neueste Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundes vor (NIUS berichtete).
Es gäbe „Entwicklungen, die wir deutlich benennen müssen“, erklärte die Innenministerin auf der Bundespressekonferenz. „Es gibt mehr Ausländer-Kriminalität“, stellte Nancy Faeser weiter fest. Auch müsse man auf die Opfer schauen. Generell seien im Jahr 2023 „über 250.000 Personen Opfer von versuchter oder vollendeter Gewaltkriminalität geworden“. Und über 106.000 Mal seien Polizisten angegriffen worden, was einem Anstieg von 10 Prozent entspreche.
Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen von Tatverdächtigen und Opfern wird deutlich: Fast die Hälfte der Tatverdächtigen sind Ausländer – Tendenz steigend. Zugleich sind Deutsche in der Mehrheit und in der Regel die Opfer – ebenfalls Tendenz steigend.

Nancy Faeser (SPD) am Dienstagvormittag bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 (PKS).
DENN: insgesamt liegt die Opfer-Zahl in Deutschland bei 1,2 Millionen – ein Plus von 9 Prozent. Die Mehrheit davon: deutsch.
So wurden im letzten Jahr 939.234 Deutsche Opfer von Straftaten. Das entspricht einem Anteil von 75 Prozent. Die Anzahl an deutschen Opfern steigt um 6,4 Prozentpunkte.
310.095 der Opfer waren nicht deutsch (+15,2 Prozent), was einem Anteil von 25 Prozent entspricht. Darunter befanden sich 66.586 Zuwanderer (+19,1 Prozent).

Unter den Tatverdächtigen sind zunehmend Ausländer zu verzeichnen. Von den 2,2 Millionen Tatverdächtigen (+7 Prozent) waren 1,3 Millionen Deutsche und 923.269 Personen ohne deutschen Pass – obwohl der Ausländer-Anteil in der Bevölkerung bei nur 15 Prozent liegt. Die Zahl der nichtdeutschen Täter steigt um rund 18 Prozent. Der Anteil der tatverdächtigen Ausländer liegt also nun bei 41 Prozent, der von tatverdächtigen Zuwanderern bei 20 Prozent.
OHNE Verstöße gegen das Ausländerrecht (z.B. illegale Einreise) liegt die Tatverdächtigen-Zahl für das Jahr 2023 bei 2 Millionen – mit 694 981 Nichtdeutschen, darunter 178.581 Zuwanderer, und 1,3 Millionen Deutschen. Brisant: die nichtdeutschen Tatverdächtigen steigen damit auch ohne die Einberechnung von ausländerrechtlichen Straftaten um 14 Prozent, darunter tatverdächtige Zuwanderer um 25 Prozent.
Auffällig: Die Zahl deutscher Tatverdächtiger wiederum steigt nur um ein Prozent!
Bereits 2022 waren Deutsche häufiger Opfer von Zuwanderern als umgekehrt
Zum Vergleich: Bereits im Jahr 2022 zeichnete sich statistisch die Entwicklung ab, dass Deutsche häufiger Opfer von Zuwanderern werden als umgekehrt.
Das ergab sich aus dem im letzten Jahr vorgestellten BKA-Sonderbericht „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“. So waren 2022 unter den insgesamt 93.217 Opfern von Straftaten mit tatverdächtigen Zuwanderern: 45.294 Deutsche – ein Anstieg um rund 12 Prozent. Hingegen wurden 12.061 Zuwanderer (+8 Prozent) Opfer durch Deutsche.
Brisant ist auch, dass 2022 ganze 34 Prozent der 93.217 Opfer mit tatverdächtigen Zuwanderern selbst Zuwanderer (31.730) waren. Zuwanderer werden also häufiger Gewalt-Opfer von tatverdächtigen Zuwanderern als von tatverdächtigen Deutschen. Und das ebenfalls mit einer leicht steigenden Tendenz.

Angriffe auf Polizisten steigen weiter
Auch die Opfer-Zahlen bei Polizisten und Rettungskräften klettern in Deutschland nach oben!
Im Jahr 2023 wurden insgesamt 118.840 Personen aus den Bereichen Rettungskräfte, Polizeibeamte und Feuerwehrkräfte als Opfer registriert.
Darunter wurden 106.296 Opfer im Bereich der sogenannten Polizei-Vollstreckungsbeamten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 bedeutet dies einen Anstieg um 9.622 Opfer (+10,0 Prozent). Es stieg vor allem: der tätliche Angriff gegen Polizisten um 11 Prozent, der Widerstand gegen Beamten um 10 Prozent, Körperverletzung um 10 Prozent und Bedrohung um 6 Prozent.
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