Einfach versuchen, was richtig ist: Wie Friedrich Merz für die CDU die größte Kraft der Politik wiederentdeckte
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Das zentrale Wort im Wahlkampf der CDU heißt: Glaubwürdigkeit.
Mindestens ein Jahrzehnt hat die CDU unter der Kanzlerschaft der historisch gescheiterten Angela Merkel damit verbracht, jegliche über Jahrzehnte aufgebaute Glaubwürdigkeit fast restlos auszuradieren.
- Die Partei der Westbindung fesselte sich in der Energieversorgung an das Schattenreich des Kremls im Osten.
- Die Partei des Mauerfalls öffnete die Grenzen den Falschen.
- Die Partei der Wiedervereinigung spaltete das Land (besonders Ost und West) mit einer wahnwitzigen, machtberauschten und teils menschenverachtenden Pandemie-Politik.
- Die Partei der Nato zerstörte die Bundeswehr und die deutsche Wehrhaftigkeit.

Merz am Freitag im Bundestags-Plenum
Es ist eben nicht nur die Migrationspolitik, mit der Angela Merkel Deutschland und der Glaubwürdigkeit der CDU schweren Schaden zugefügt hat. Nahezu die gesamte strategische Ausrichtung ihrer „vom Ende her gedachten“ Politik hat sich als historisch falsch erwiesen, die AfD erschaffen, das Land einem wirtschaftlichen, demographischen und gesellschaftlichen Abgrund entgegengetrieben und die CDU in eine Position gebracht, in der man verlacht und als Trottel verhöhnt wird, wenn man öffentlich bekennt, dieser Partei noch zu trauen oder ihr die Stimme geben zu wollen. Merkels „vom Ende her denken“ war in Wahrheit ein zum Ende hin führen, erst die Partei, dann das Land.
Nach all den verheerenden, glaubwürdigkeitsvernichtenden und oft brutal zynischen Fehlentscheidungen, die Angela Merkel im beginnenden Zeitalter neuer Rechtsparteien getroffen hat, ist es ein Wunder, dass die CDU überhaupt noch existiert. Zu verdanken ist das ausschließlich der Demographie alter, unerschütterlicher Gewohnheitswähler, die ihre Wahlentscheidung fürs Leben schon vor Jahrzehnten getroffen haben.

Merz' Gesetzesinitiative erreichte am Freitag im Bundestag nicht die nötige Mehrheit.
Bis vor wenigen Tagen hatte die CDU rein gar nichts mehr, was als strategische Grundlage für so etwas wie eine Zukunft getaugt hätte. Die CDU bestand aus linken Parolen, die man mit einem dünnen konservativen Tarnlack übergepinselt hatte, aus Merkelianern, Hendrik Wüst, historischer Sturheit, intellektueller Trübseligkeit, Meldestellen, dem Regenbogenfächer-Versager Kai Wegner, selbstherrlicher Bräsigkeit, Bekenntnissen zu grünen Ideen, exakt null Unterscheidbarkeit, antifaschistischem Brandmauer-Gedröhne, Faxgerät-Mentalität und vollkommener Entkoppelung von Volk, Realität und Weltgeschehen. Vor allem aber bestand die CDU aus: totaler Unglaubwürdigkeit.
Dann kam Aschaffenburg
Im Grauen von Aschaffenburg entdeckte Kanzlerkandidat Friedrich Merz die größte politische Kraft, die es auf der Welt gibt: das Richtige tun. Das tun, fordern, für das kämpfen, was die überwältigende Mehrheit vernunftbegabter Menschen als offenkundig richtig erkannt hat. In der Krise der illegalen Massenmigration nach Deutschland lässt sich das Richtige auf zwei Worte reduzieren: Stoppen und Abschieben.
Natürlich hätte niemals noch ein Kind sterben dürfen, um die Kraft des Richtigen zu entdecken. Natürlich war Merz' Wutrede wider die "Zufallsmehrheiten" zum Scheitern verurteilt in dem Moment, in dem er sie hielt. Natürlich hätte er früher handeln können. Aber wenn einer nach über einem Jahrzehnt der Irrwege das Richtige tut, gegen all die Beharrungskräfte und Lordsiegelbewahrer des Merkelismus, gegen den linken Mob der Straße und das Propaganda-Imperium der Öffentlich-Rechtlichen, dann ist das sehr mutig und verdient Respekt und Anerkennung. Ob es eine Stimme bei der Wahl verdient, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber Merz hat dafür gesorgt, dass Menschen darüber wieder laut nachdenken und reden können, ohne sich lächerlich zu machen. Mit Carsten Linnemann als Architekt hat Merz immerhin die Freude daran wiederentdeckt, sich von linken Parteien erkennbar zu unterscheiden.

FDP-Chef Lindner und Fraktionschef Dürr konnten die Reihen in der FDP nicht schließen – und verlieren damit Vertrauen beim Wähler
Wenn Friedrich Merz die Wahl gewinnt, das hat sich in den vergangenen Tagen gezeigt, fallen zwei von drei Machtoptionen eigentlich weg:
- Die FDP hat sich selbst ausgelöscht, indem sie die Asyl-Wende mit ihren Stimmen verhinderte. Dass sie in der Ampel „das Schlimmste verhindert“ hätte, glaubt ihr spätestens jetzt niemand mehr.
- SPD und Grüne, dieses linksextreme Lager inklusive Antifa-Schlägertrupps ist auf Jahre, vielleicht Jahrzehnte hinaus unfähig, Einsicht zu zeigen und umzukehren bei den politischen Themen, die für unser Land überlebenswichtig sind. Eine Koalition mit diesen Ideologen wäre für die CDU eine Schubumkehr zurück in die totale Unglaubwürdigkeit und wahrscheinlich der sichere Weg in die endgültige Selbstzerstörung.
Die Option Minderheitsregierung, geduldet und zum Kanzler gewählt von der AfD, hat Friedrich Merz mit großen Worten ausgeschlossen. Aber man wird sehen, welche politische Anziehungskraft eine gewaltige Mehrheit rechts der Mitte von rund 60 Prozent noch entfalten wird. Zwei Drittel des Landes, die sehnsüchtig erwarten, dass endlich das Richtige getan wird, sind nicht nur eine Verlockung, sondern auch eine Bedrohlichkeit: Man kann so vielen Menschen nicht ganz leicht erklären, dass man nur einen linken Weg zur Macht bereit ist zu wählen.
Ob es Friedrich Merz gelingt, ein Jahrzehnt der zerstörten Glaubwürdigkeit in wenigen Wochen zu heilen, ist unsicher, ungewiss, vielleicht sogar unmöglich. Aber wenn es für die CDU noch einen Weg dahin geben sollte, dann kann er nur damit beginnen, endlich wieder das Richtige zu tun. Sich keiner politischen Logik zu unterwerfen, wenn es um das Leben von Kindern geht, das sollte immer der Kern von Politik sein.
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