Gipfelgastgeberin Giorgia Meloni: Diese Fotos widerlegen deutsche Kommentatoren
Ein Beitrag von
Ausgelassenes Scherzen im Schatten knorriger Olivenbäume. Kanzler Olaf Scholz (SPD) sichtlich heiter beim Händedruck mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf dem Gipfel der großen sieben Industrienationen (G7) im süditalienischen Borgo Egnazia und im freundlichen Plausch mit Meloni und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU). Es geht um Strafzölle gegen China, den Ukraine-Krieg und künstliche Intelligenz in Waffen.

In den deutschen Nachrichten vergeht kein Tag, an dem nicht von der „Postfaschistin“ die Rede ist... Beim G7-Gipfel ist Meloni das sympathische Gesicht der westlichen Welt, mit dem sich die Mächtigen der Welt fröhlich an den Konferenztisch setzen und fotografieren lassen.

Meloni glänzte als gute Gastgeberin neben dem Papst Franziskus
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der Meloni (Augenroll) sichtlich nervt, Kanadas smarter Premier Justin Trudeau und US-Präsident Joe Biden, der von Meloni unauffällig bei der Hand genommen wird, als er sichtlich abwesend auf Abwege zu geraten droht.
@abao5678 If eyes could kill, Macron would have died 1,000 times#italy #france #Meloni#Macron#funny ♬ Aussie - DJ力神

Argentiniens Präsident Javier Milei war für Meloni ein gerne gesehener Gast.
Diese Fotos widerlegen, was Kommentatoren vor allem in deutschen Medien gern als Stereotype vor sich her tragen: Die westliche Welt zu Gast bei einer „Postfaschistin“? Bussi-Tausch und Familienfoto mit einer politischen Unperson?
Der Gipfel zeigt etwas anderes: Meloni als geachtete Regierungschefin, die im Gegensatz zu Macron noch Wahlen gewinnen kann und sogar noch eine Mehrheit im eigenen Land hinter sich weiß.

Meloni in großer Freude mit Brasiliens Präsident Lula, obwohl er politisch nicht ihrem Lager zugehört, bleibt die Italienerin vorbildlich staatsmännisch.
Noch absurder wird die Szenerie, wenn Scholz von Ursula von der Leyen verlangt, keine Gespräche mit Meloni und ihrer Partei „Fratelli d'Italia“ über ihre Wiederwahl zur Kommissionspräsidentin zu führen, weil sie zu den „Rechten“ Europas gehöre. Die Staatslenker der Welt geben sich bei Meloni die Klinke in die Hand, aber die EU-Chefin soll sie als eine Art Unberührbare behandeln.

Indiens Premierminister Modi wird von Georgia Meloni ebenso herzlich empfangen wie alle anderen Gäste.
Verkehrte Welt: Ausgerechnet SPD und Grüne, die bei der Europawahl vom Wähler in den Stimmen-Keller geschickt wurden, wollen jetzt Ansagen machen, wonach von der Leyen als Kandidatin der stärksten Fraktion (EVP) im Europaparlament nicht mit jenen Parteien sprechen darf, die am meisten hinzugewonnen haben.

Schüttelt der „Postfaschistin“ die Hand: Bundeskanzler Olaf Scholz
Die Botschaft ist so klar wie irre: Troll dich, Wähler! Du kannst wählen, was du willst, wer für uns, die wahren Demokraten, akzeptabel ist, bestimmen immer noch wir.
Mehr NIUS:
Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak
Merz’ katastrophale Kommunikation – die große Analyse
Wie die EU mit dem „Democracy Shield“ den Generalangriff auf die neuen Medien plant
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
Mehr NIUS:
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
3 Millionen Arbeitslose! Zwei Grafiken, die zeigen, dass die Lage noch viel dramatischer ist als gedacht
Ein „Puff für alle” im Lehrplan: Dieses Phänomen ist nicht neu!
Nur 90 Klagen wegen Diskriminierung seit 2020: Warum die Erzählung einer strukturell-diskriminierenden Bundesverwaltung nicht stimmt
Ralf Schuler
Artikel teilen
Kommentare