Sie sollen jetzt „divers“ sein: Wie die „Sendung mit der Maus“ Kinder mit gefährlicher Ideologie indoktriniert
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„Wie ARD und ZDF unsere Kinder indoktriniert“ war die Zeile eines Artikels der Welt, der im Sommer 2022 für heftigen Ärger sorgte. Der Grund: Fünf Autoren warfen der Sendung mit der Maus vor, unter dem Deckmantel der Diversität Kinder mit einer gefährlichen Ideologie zu indoktrinieren. Die Reaktion war gewaltig: Der Artikel sei „homophob“ und „queerfeindlich“ lautete der Tenor, während es bei Axel-Springer bis in die Chefetagen hinein Distanzierungen und Entschuldigungen hagelte.
Jetzt steht die Sendung mit der Maus wieder im Fokus – mit genau den gleichen Vorwürfen. Konkret geht es um die Sendung „Herzfunk“, die auf „MausLive“, dem Kinder-Radiosender des WDR läuft und sich explizit an „Kinder im Grundschulalter“ richtet. Das Konzept: Kinderreporter, Psychologen und Redakteure gehen Schulen und reden mit den Kindern über „Körper, Liebe und Gefühle“.

Herzfunk: Was heißt divers?
„Ich mag meine Brüste nicht – kann ich sie verstecken?“
Auf der Internetseite von „Herzfunk – die Seite mit der Maus“ erfährt man schnell, was mit diesen Themen wirklich gemeint ist. In Beiträgen wie „Ich mag meine Brüste nicht - wie kann ich sie verstecken?“ erklären Kinder, die das WDR in deutschen Schulen besucht hat, wie Mädchen ihre Brüste unter weiten T-Shirts verstecken können. Während die Moderatorin den Mädchen rät, Sport-BHs „für eine flache Brust“ anzuziehen, erklärt ein Mädchen aus der Schule: „Man könnte auch eine Schönheits-OP machen, aber das ist doof und tut weh und kostet viel Geld“. Ein anderes Kind, das sich gerade so artikulieren kann, sagt: „Das ist normal. Jeder wird dicke Brüste haben“.
Neben harmlos anmutenden Beiträgen, wie „Warum dürfen Erwachsene mehr bestimmen?“, tauchen immer wieder Beiträge auf, in denen es fast schon obsessiv um die Genitalien der Kinder geht – um „Schamlippen und Eierstöcke“, um Jungs, die „nicht im Stehen Pipi machen“ können, um „Sex bei Steinzeit-Menschen“ und um Uni-Sex-Toiletten an Grundschulen.
Hier stellt sich eine wichtige Frage: Welcher normale Redakteur, welcher Lehrer, der klar bei Verstand ist, hält es für eine gute Idee, mit 11-jährigen Kindern über Sex, Schamlippen und Brüste zu reden? Wieso geht es bei der Maus, die eigentlich über Zahnpastatuben nachdenkt und mit dem Elefanten witzige Geschichten erlebt, plötzlich um „Schamlippen“ und „Inter-Kinder“?

Die Maus soll eigentlich Infotainment für Kinder produzieren.
„Ein Trans-Kind spürt selbst, ob das Geschlecht stimmt oder nicht“
Doch damit nicht genug. In dem Format werden auch Falschinformationen über das biologische Geschlecht verbreitet. So geht es in dem Beitrag „Was bedeutet LGBTQ+?“ und „Was ist divers?“ um „Trans“, „Inter-Kinder“ und Kinder, die „agender“ sind. Hier werden die Kinder aufgefordert, nachzufragen, was für ein Geschlecht ihre Klassenkameraden haben, weil man so zeige: „du bist mir wichtig“.
Weiter heißt es: „Ein Trans-Kind spürt selbst, ob das Geschlecht, das ihm zugewiesen wurde, stimmt oder nicht“. Zudem gebe es in jeder Schulklasse „ein bis zwei Kinder, die schon früh merken, dass sie divers sind und zur LGBTQ+-Gruppe gehören“.
Die Inhalte sind nicht nur falsch, sondern auch reaktionär: In dem Beitrag „Was ist divers?“ wird den Kindern suggeriert, dass es eine Masse an „diversen Kindern“ gebe, die sowohl einen „Penis“ als auch eine „Vagina“ hätten – oder deren „Persönlichkeit“ nicht eindeutig männlich oder weiblich sei. Das sind nicht nur faktisch falsche Informationen über Intersexualität. Die Maus presst hier auch Jungs und Mädchen, die sich nicht geschlechterkonform verhalten, in die Kategorie „trans“ – die gerrade bei Mädchen zu Hormonbehanldungen und irreversiblen Operationen führt.
Und diese Indoktrination ist erfolgreich: So erzählen die Kinder stolz, dass „ein Junge, der sich wie ein Mädchen verhält“ „divers“ sei und, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe. Kinder, die noch nicht mal ihren Namen richtig schreiben können, zählen die Namen ihrer Lieblings-Pokémon auf und beteuern, dass sie „Lgbt oder so“ unterstützen, weil es ja um Toleranz gehe.
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