Strafverteidiger rechnet mit Ampel ab: „Die Regierung erinnert mich an meine Mandanten aus dem Betrüger-Bereich“
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- Strafverteidiger Burkhard Benecken geht in der aktuellen „Achtung, Reichelt!“-Folge mit der Bundesregierung hart ins Gericht.
- Was die Ampel-Politiker getan hätten, sei kriminell, ihr Verhalten erinnere ihn an „Mandanten aus dem Betrüger-Bereich“.
- In der freien Wirtschaft müssten Habeck, Scholz und Co. seiner Einschätzung nach mit mehrjährigen Gefängnisstrafen rechnen.
„Kriminellen vertraut man nun mal nicht, und das, was hier gemacht wurde, ist in meinen Augen kriminell.“
In der aktuellen „Achtung, Reichelt!“-Folge rechnet Strafverteidiger Burkhard Benecken mit der Bundesregierung ab, die nach ihrem Haushalts-Versagen weder Einsicht noch Reue zeigt. Seiner Einschätzung nach ist das Vorgehen von Habeck, Scholz und Co. ein Fall schwerer Untreue. „Bei diesem Ausmaß müsste jeder CEO in der freien Wirtschaft mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe rechnen.“ Scholz, Habeck und Co. kommen hingegen ungestraft davon.
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Bei den Ausreden der Regierungs-Politiker fühle er sich häufig an „Mandanten aus dem Betrüger-Bereich“ erinnert. Wenn er beispielsweise Wirtschaftsminister Habeck bei Markus Lanz höre, müsse er an Angeklagte vor Gericht denken, die häufig zu ihm sagten: „Wir haben ein Spiel gemacht, wir haben es ein bisschen probiert, es ist jetzt leider schiefgegangen und genau erinnere ich mich auch nicht. Diese Worte höre ich oftmals im Gerichtssaal von Angeklagten.“
Was Benecken vor allem vermisst, ist Einsicht. „Anstatt die Notbremse zu ziehen und in aller Offenheit zu sagen: 'Das war ein riesen dicker Fehler', versucht man jetzt im Prinzip, das nächste Ding anzuleiern. Die Schuldenbremse macht eine eindeutige Aussage im Grundgesetz und man versucht nach wie vor mit allen Mitteln, sie zu umgehen.“
„Jeder Richter würde ein bis zwei Jahre mehr geben“
Dass Habeck auf eine Frage von ZDF-Moderator Markus Lanz in Anspielung auf Scholz' CumEx-Affäre sagte, „da kann ich mich nicht erinnern“, hält Benecken für ein „starkes Stück“.
Wenn ein Angeklagter sich vor Gericht ensprechend verhalten würde, merkt Benecken sarkastisch an, „würde jeder Richter in Deutschland sagen: Für dieses Verhalten des Angeklagten gibt es erst mal ein bis zwei Jahre Gefängnis mehr, weil er uneinsichtig ist.“
Für die Zukunft fordert der Strafverteidiger „knallharte Regeln“ auf der Einnahmenseite. „Wenn die nicht eingehalten werden, dann muss es auch für Politiker Strafen geben.“
Das komplette Gespräch mit Benecken sehen Sie hier:
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