Typologie der Linken: Diese nervigen Polit-Typen dominieren die Migrationskrise
Ein Beitrag von
Seitdem deutsche Regierungen eine Politik offener Grenzen durchsetzen, nehmen die Probleme wegen illegaler Migration zu. Sie erfordert eine ganze Reihe professioneller Öffentlichkeitsarbeiter, die von eben jenen Problemen ablenken, sie kleinreden und verschleiern, damit die Regierungspolitik auf Kurs bleiben kann. NIUS hat eine Typologie herausgearbeitet.
In regelmäßigen Abständen dominieren schlimme Gewalttaten die Medien, die im Zusammenhang mit der Migrationspolitik stehen. Und in genau diesen Momenten schlägt regelmäßig die große Stunde linker Ideologen, deren Aufgabe es ist, in der Bevölkerung die aufkommende Wut abzukochen und Forderungen nach einem politischen Kurswechsel abzuknicken, damit der politische Betrieb ungestört weitermachen kann wie gehabt. Die Typologie der links-ideologischen Unterstützer beginnt mit dem öffentlich-rechtlichen Haltungsjournalismus, dessen Leitfunktion für die deutsche Regierungspolitik nicht mehr wegzudenken ist.
Der Haltungsjournalist, männl.: Setzt kaum auf Journalismus, er setzt Zeichen. Er weiß, dass die Gesellschaft 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag „gegen Rechts“ zusammenstehen stehen muss, weil sich schon wenige Meter rechts von der CDU das Tor zur Hölle öffnet. Dem Haltungsjournalisten zufolge wählen Bürger rechte Parteien, weil ihnen nicht hinreichend erklärt wurde, dass die Probleme, die von ihnen adressiert werden, eigentlich nicht existieren. Für den Haltungsjournalisten bestehen die Probleme Deutschlands darin, dass es noch zu konservativ, nicht progressiv genug ist. Dagegen Haltung zu zeigen, bedeute, die illegale Migration zu fördern. Das sei humanitär. Wer das anders sieht, koche eine „braune Suppe“.

Prototyp des haltungsstarken Journalisten (männlich): Georg Restle
Die Haltungsjournalistin, weibl.: Prototyp des Haltungsjournalismus ist auch eine Frau: 2018 veröffentlichte sie das Buch „Haltung zeigen!“, doch ikonisch und wegweisend war ihr 2015 erschienener TV-Kommentar: „Dagegenhalten, Mund aufmachen, Haltung zeigen“. Ab da wurde Widerspruch zu Merkels historischer Politik offener Grenzen als stumpfer Ausländerhass delegitimiert. Auffällig ist allerdings, dass der Haltungsjournalist heute unbeirrter an seinem Kurs festhält, während die Haltungsjournalistin nicht mehr so präsent ist. Möglicherweise stimmt sie eher nachdenklich, dass Gewalt gegen Frauen mit der Massenmigration auch für sie zugenommen hat.

Journalismus bedeutet für sie Haltung zu zeigen: Anja Reschke
Der linke Extremismus-Experte: Auffällig häufig ist er männlich, weiß und mittleren Alters. Aus der Geschichte hat er nur eines gelernt: „gegen Rechts“ sein. Er setzt weniger Zeichen, er warnt: zum Beispiel vor der „Radikalisierung der Mitte der Gesellschaft“ oder vor „Verschwörungsmythen“, die sich „rasend schnell“ verbreiten – und zwar „im Netz“. Er kommt wissenschaftlich und intellektuell daher, nimmt die Realität aber sehr eingeschränkt wahr. Zum Beispiel droht für ihn mit Trump der Faschismus in den USA noch auszubrechen, nachdem Trump dort bereits an der Macht war.
Der linke Extremismus-Experte sagt gern dem linken Haltungsjournalisten, was dieser gern hören will, ist deshalb auch ein gefragter Bezugspunkt in Faktenchecks. Theorien des linken Extremismus-Experten wandern von Universitäten rasch zu staatlichen Ministerien. Sie eignen sich nämlich dazu, die Bürger am Ansprechen der Probleme zu behindern, die die Politik offener Grenzen verursacht. Der linke Extremismus-Experte ist deshalb auch ein Ideologie-Produzent.

Michael Blume, Andreas Speit, Elmar Theveßen, Andreas Zick
Der radikale Nachwuchs-Verrückte: Während die vorherigen Polit-Typen in der Regel mittleren Alter sind, zumindest oberflächlich eher gemäßigt auftreten, eifert ihnen ein Nachwuchs nach, der ihre „Haltung“ und „Expertise“ mit jugendlicher Übermotiviertheit verschmilzt. Als Prototyp wäre hier der Blog Volksverpetzer zu nennen, dessen „Artikel“ aus sprachlich unbeholfener Prosa gegen „Hass und Hetze“, gegen die „Rechten“/„Rechtsextremen“ bestehen. Dieser Typus fällt durch vollendete Realitätsverweigerung und Paranoia sowie handwerkliche Inkompetenz auf. Dem steht ein überbordendes Selbstbewusstsein gegenüber, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ihm gestandene Haltungsjournalisten ein paar Mal zu häufig auf die Schulter klopften.

Hält sich für gemäßigt, ist aber extremistisch: der Volksverpetzer
Der Pseudokonservative: Dem Parteibuch nach ist er konservativ, sofern man die CDU noch nicht als linke bzw. grüne Partei einordnen möchte. Der Pseudokonservative ist ein enthusiastischer „Kämpfer gegen Rechts“, in Sprache und Auftritt von gewöhnlichen Linken nicht zu unterscheiden; ein Parteiwechsel ist längst überfällig. Prototyp ist hier Ruprecht Polenz, begeisterter Volksverpetzer-Leser und ehemaliger CDU-Generalsekretär. Politisch relevanter, da mächtiger, ist in dieser Kategorie allerdings Thomas Haldenwang (CDU), der unter dem links regierten Innenministerium den Verfassungsschutz leitet.

Verteidigt tagtäglich die Demokratie seit Jahren als stolzer „Blogger des Jahres 2019“: Ruprecht Polenz
Die autoritäre Durchgreiferin: Traditionell wird dieser Typus eher von Männern verkörpert (zuletzt in Form des bayerischen Corona-Hardliners Markus Söder). Innenministerin Nancy Faeser führt hier einen historischen Wandel fort: Unter ihrer politischen Aufsicht ging der Inlandsgeheimdienst vollends dazu über, sich von seinem Auftrag als Verfassungsschutz zu lösen und zu einer Meinungspolizei zu werden. „Verfassungsfeindlichkeit“ wird hier mithilfe linker Argumente bestimmt, die genauso auch bei linken „Nichtregierungsorganisationen“ (NGOs) zu lesen sind, wie etwa der Amadeu-Antonio-Stiftung. Geschehen migrationspolitisch bedingte Gewalttaten, wird „Härte des Rechtsstaats“ angekündigt – was sich jedes Mal als leeres Versprechen erweist. Denn das Augenmerk gilt der „Gefahr von Rechts“, gegen welche der staatliche Repressionsapparat beständig ausgebaut wird.

Nancy Faeser bei einer Pressekonferenz im August
Auf den unteren Öffentlichkeitsebenen ist noch der linke NGO- und Stiftungs-Mitarbeiter zu nennen, der bei öffentlich-rechtlichen Medien des Öfteren als Passant vorgestellt wird. Die in der NGO-Szene bestehenden Beschäftigungsverhältnisse hängen von der Regierung ab, deren Politik sie daher fördern – man beißt nicht die Hand, die einen füttert.
Und schließlich der linke Aktivbürger: Er beteiligt sich aktiv im Namen des Regenbogens und der Masken- und Impfpflichten, besucht jene Demos, die linke NGOs im „Kampf gegen Rechts“ organisieren. Prototyp des linken Aktivbürgers ist die Oma gegen Rechts.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind damit entscheidende Polit-Typen bestimmt, die in der deutschen Öffentlichkeit tonangebend auftreten. Sie haben sich ihre gut vernetzte mediale Echokammer erschaffen, die man frei nach Adorno auch einen Verblödungszusammenhang nennen könnte.
Dieser linken Typologie könnte man natürlich auch eine bürgerliche bzw. rechte gegenüberstellen, was an dieser Stelle aber zu weit führen würde. Nur so viel: Es gibt etwa den resignativen Bürgerlichen („Der Drops ist gelutscht“), oder den national-pathetischen Querschläger, der die Grenzen des Akzeptablen deutlich zu oft verlässt, zuletzt aber einen Erfolg gegen die autoritäre Durchgreiferin feiern konnte.
Vor allem gibt es aber den normalen Bürger, der vollkommen berechtigt einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Migrationspolitik fordert.
Lesen Sie auch:
Das grüne U-Boot: Wie Ex-CDU-Generalsekretär Polenz seiner Partei schadet
Mehr NIUS:
Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak
Merz’ katastrophale Kommunikation – die große Analyse
Wie die EU mit dem „Democracy Shield“ den Generalangriff auf die neuen Medien plant
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
Mehr NIUS:
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
3 Millionen Arbeitslose! Zwei Grafiken, die zeigen, dass die Lage noch viel dramatischer ist als gedacht
Ein „Puff für alle” im Lehrplan: Dieses Phänomen ist nicht neu!
Nur 90 Klagen wegen Diskriminierung seit 2020: Warum die Erzählung einer strukturell-diskriminierenden Bundesverwaltung nicht stimmt
Felix Perrefort
Artikel teilen
Kommentare