Warum die Maske zum Erkennungszeichen einer verrückten Ideologie geworden ist
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Mai 2024, „Demo gegen Rechts“, Luisa Neubauer trägt Maske...
Obwohl die Corona-Jahre hinter uns liegen, tragen Linke immer noch demonstrativ Maske. NIUS nennt vier Gründe für dieses internationale Phänomen politischen Irrsinns.
Am vergangenen Wochenende präsentierte sich Klima-Aktivistin Luisa Neubauer auf einer der ritualisierten „Demos gegen Rechts“ an der frischen Luft mit einer FFP2-Maske. Seit dem 7. April 2023 ist der Corona-Ausnahmezustand aufgehoben, Monate zuvor entfiel die Maskenpflicht in Supermärkten. Dennoch ist für Linke die Maske noch normal und gegenwärtig. Man begegnet den Masken-Liebhabern im Alltag und zu öffentlichen Anlässen wie Demonstrationen und Kundgebungen. Offenkundig steht die Corona-Maske für diese Menschen für mehr als nur für Gesundheitsschutz. Linke wollen mit ihr eine fürsorgliche Einstellung zur Schau stellen, wobei sie sich von Vernunft, Wissenschaft und einem stilvollen Aussehen nicht beirren lassen. Und zwar aus folgenden Gründen.

Die Maske bleibt! Links: Klima-Luisa mit Maske an frischer Luft im Mai 2024. Rechts: Klima-Greta mit Maske im Juni 2023.
1. Linke lieben es, ihre Gesinnung zur Schau zu stellen
Während für Bürgerliche und Konservative das Private privat ist, gilt das Private in der Linken traditionell als politisch. Daher lassen Linke gern alle Menschen jederzeit an ihrer politischen Gesinnung teilhaben. Beispiel: Obwohl die Neunziger längst vorbei sind und mit ihnen Neonazis als sichtbares gesellschaftliches Phänomen längst verschwunden sind, tragen Linke noch ihre Pullis und T-Shirts, mit denen sie ihren inzwischen hauptsächlich eingebildeten Kampf gegen Nazis zeigen wollen.

Linke kämpfen modisch gegen Nazis, auch wenn es kaum noch welche gibt.
Die Corona-Maske hat die Funktion einer Armbinde richtiger Gesinnung und wurde dementsprechend in das Sammelsurium an politischer Symbolik aufgenommen. Bei der WM 2022 trug Innenministerin Nancy Faeser eine sogenannte „One Love“-Binde, die Akzeptanz verschiedener sexueller Lebensweisen symbolisieren soll. Dass dieselbe SPD-Politikerin zu Hause den Islamismus etwa in Form von Kalifats-Demonstrationen gewähren lässt, zeigt, dass es sich bei demonstrativer linker Gesinnung um reine Symbolpolitik handelt. Auf realpolitischer Ebene fördern regierende Linke das Gegenteil ihrer Symbolik. Der wachsende Islamismus und die Masseneinwanderung bedrohen Homosexuelle in ganz Deutschland.

Nancy Faeser bei der WM in Katar.
2. Die Angst vor politischer Ansteckung
Wer in drei Corona-Jahren die Vorstellung eingeübt hat, dass andere Menschen im Alltag eine Gefahr für das eigene Leben darstellen, vor der man sich mit politischen Verhaltensweisen schützen müsse, der überträgt diesen Irrationalismus leicht auch auf andere gesellschaftliche Bereiche. Die Corona-Maske steht für klinische Reinheit, die seit ihrer Einführung auch politischer Natur war. Sie fügt sich ins politische Bedürfnis nach gesäuberten Diskursräumen, die Linke mithilfe ihrer Cancel-Culture errichten. Schlimmstenfalls endet das in regelrechten Apartheidsstrukturen gegen jüdische Studenten an amerikanischen Elite-Universitäten.
In den USA verwehren dieser Tage pro-palästinensische Studenten jüdischen Studenten, die sie mit dem Zionismus identifizieren, den Zugang zur Universität, wie die Vize-Präsidentin der deutsch-israelischen Gesellschaft Anna Staroselski kürzlich Phoenix gegenüber schilderte. Über ihren demonstrativen Antisemitismus hinaus geben diese Ideologen ihre politische Verblendung mit der Corona-Maske zu erkennen. Hier zeigt sich ganz deutlich ein Moment, das der Maske innewohnt: Die „Angst vor der Ansteckung“ überträgt sich von der gesundheitlichen Ebene auf andere Bereiche. Mit dem hundertprozentigen Überzeugt-Sein von der Maske hat sich offenbar auch die linke Phobie vor politisch Andersdenkenden verstärkt.
3. Uniformität ist wichtiger als Individualität
Die Corona-Maske verdeckt einen großen Teil des Gesichts. Sie nimmt den Menschen mit der Verdeckung ihrer Mimik einen gewichtigen Teil ihrer Individualität. Doch das gilt in der Linken nach wie vor als nicht so wichtig.
Ende März 2024 fand im australischen Melbourne eine Marxismus-Konferenz statt, bei der erwachsene Linke kollektiv Maske trugen. Dieses Bild offenbart in beängstigender Weise, wie wenig heutigen Linken ein individuelles Erscheinungsbild bedeutet.

Der fehlende Widerwille gegen die Maske als Ausdruck eines kollektiven Kults ist aus Corona-Deutschland bekannt. Im folgenden Video sehen Sie ZDF-Zuschauer der Heute-Show, die 2022 in Masken uniformiert klatschten und damit die Corona-Gleichmacherei zum Ausdruck bringen, über die sich der politische Blog Achgut.com seinerzeit lustig machte. Solche TV-Szenen sind mahnende Zeitdokumente für die Ewigkeit:
4. Die Symbolik schlug wissenschaftliche Vernunft
Der unbeirrbare Glaube an den Sinn von Masken im Alltag verdeutlicht, dass die wissenschaftliche Rationalität, auf die sich Linke in Sachen Corona, aber auch beim Thema Klima berufen, letztlich nur vorgeschoben ist. Wer Masken an der frischen Luft und nach dem Auslaufen der Corona-Maßnahmen trägt, der beweist, dass er sich für das Erreichen seiner politischen Ziele nicht von wissenschaftlichen Erhebungen leiten lässt.
Der politisch-symbolische Charakter des Maskentragens gilt aber auch für die Corona-Jahre selbst. Die Masken hatten, so der damalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz, eine „symbolische Wirkung. Je mehr sie aus unserem Alltag verschwindet, desto mehr wird die Sorglosigkeit“, twitterte er im Juli 2020 ganz unverblümt, um nach dem Abflauen der Corona-Welle Maskenpflichten in der Sommer-Hitze zu rechtfertigen. So wurde damals schon klar: Mit dem Tragen von Masken sollte die Pandemie „sichtbar“ gemacht werden, weil sie sich ohne dieses Alltagsritual offenkundig nicht zeigte, etwa in Form von vermehrter Krankheit und deutlich mehr Todesfällen im eigenen Umfeld.

Mit dem Auslaufen der Maskenpflichten kam eine Meta-Studie des renommierten Cochrane-Netzwerks, das nur höchste Evidenzstandards akzeptiert, zu dem Ergebnis: Auf Bevölkerungsebene kann kein Nachweis für den Nutzen von Masken erbracht werden. „Nach der Auswertung ergab sich das Bild, dass im Vergleich zum Tragen keiner Maske das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (medizinische oder FFP2-Maske) wahrscheinlich keinen Unterschied in der Hinsicht mache, wie viele Menschen sich mit Grippe oder Covid-19 anstecken“, berichtete etwa das Nachrichtenportal T-Online.
Wenn Luisa oder Greta heute noch mit Maske auftreten, zeigen sie eine verrückte Ideologie, die Gesinnung über alles stellt. Sie steht nicht für Fürsorglichkeit, sondern für Dogmatismus, der immun ist gegen vernünftige Argumente. Eine Bundesrepublik, die sich von solchen Ideologen vor sich her treiben lässt, wird ihre Quittung in Form von gesellschaftlicher Schäden erhalten.
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Felix Perrefort
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