Wenn Schulden stärker sind als Armeen: So rüstet man seinen Staat pleite
Ein Beitrag von
Als Rom fiel, standen noch immer gut gerüstete Legionen an der Donau. Doch die Kassen waren leer ...
Heute laufen unsere Zeitungen über mit Berichten über Krieg und Konflikte einerseits und wirtschaftlichen Hiobsbotschaften andererseits. Um einen bloßen Zufall handelt es sich dabei nicht: Geopolitik und Ökonomie sind thematisch nicht nur eng verwandt, sondern so etwas wie zwei Seiten derselben Medaille. Astronomische Summen geistern durch Schlagzeilen und Pressemitteilungen, immer öfter scheitert die technokratische Selbsttäuschung vermeintlicher Experten an der militärischen und wirtschaftlichen Realität. Zeit also, sich endlich einmal diesem Thema zu widmen!
Große Mächte, nennen wir sie der Einfachheit halber pauschal „Imperien“, werden gemäß einer historischen Faustregel selten militärisch besiegt. Diese Feststellung klingt zunächst wie eine Binse, denn eine einigermaßen schlagkräftige, hegemoniale Macht wäre ja keine, wenn man sie mir nichts, dir nichts auf dem Schlachtfeld abräumen könnte. Auch über die Tatsache, dass zwischen Wirtschaft und Militär eine Wechselwirkung besteht, muss der geneigte Leser nicht mehr aufgeklärt werden: Dass das staatliche Gewaltmonopol auch wirtschaftliche Interessen absichern soll oder Streitkräfte sich nicht durch Luft und Liebe finanzieren lassen, ist so etwas wie Allgemeinwissen.
Ein Blick in die Geschichte: Imperien werden nicht besiegt, sondern gehen bankrott
Doch das geopolitische Kunsthandwerk besteht nicht darin, allgemeingültige Aphorismen im Glückskeksstil zu formulieren. Einfacher: Jeder weiß, dass man ein Schiff nicht gegen einen Eisberg steuern sollte. Der Trick ist, rechtzeitig die richtigen Schlüsse zu ziehen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Um die Details wirtschaftlich-militärischer Zusammenhänge zu erkennen, werfen Strategen deshalb bestenfalls einen Blick in die Geschichte.
Diese Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass Imperien nicht besiegt werden, sondern bankrott gehen. Sicherlich, die historische Realität ist etwas vielschichtiger, doch das geflügelte Wort von der „spätrömischen Dekadenz“ hat nicht grundlos Einzug in unser Sprachzentrum gehalten. Auf den Höhepunkt einer Blüte folgt nicht selten kultureller Niedergang, wirtschaftlicher Abschwung und schließlich ein Zusammenbruch der militärisch-rechtlichen Ordnungsmechanismen einer Zivilisation. Wenn Sie das diffuse Gefühl haben, dass Sie unser Land momentan irgendwo zwischen den allerletzten Durchhalteparolen und verfrühten Unkenrufen einordnen würden, dann liegen Sie damit vermutlich nicht ganz falsch. Denn der „Westen“, und diese Anführungszeichen sind der Unschärfe des Begriffes wegen bewusst gesetzt, befindet sich an diesem Punkt.
In der vergangenen Woche hatte ich das Vergnügen, römische Ruinen in der englischen Stadt Bath zu besichtigen. Die alten Gemäuer haben einen Doppelcharakter: Sie zeigen den Höhepunkt und die Kraft der römischen Ausdehnung, immerhin ist Italien mit der Galeere nicht gerade leicht zu erreichen. Sie bezeugen aber auch unbestritten die Tatsache, dass das Römische Reich irgendwann untergegangen ist. Auf seinen Trümmern thronen die Überreste des britischen Empires, das spätestens seit der Nachkriegszeit ebenfalls nur noch als Folklore existiert.

Die römischen Bäder in Bath, England
Die Liste der Imperien, die angesichts leerer Kassen kollabiert sind, ist schier endlos. Das britische und das römische Reich befanden sich zum Zeitpunkt ihrer größten territorialen Ausdehnung bereits im wirtschaftlichen Niedergang – die Kosten zur Aufrechterhaltung der Ordnung überstiegen die industrielle Leistungsfähigkeit. Ähnliche Aussagen lassen sich, vereinfacht gesagt, über so ziemlich jede andere Großmacht in der Geschichte treffen.
Das spanische Imperium des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit? Ruiniert durch Inflation, ausgelöst ausgerechnet durch den massiven Import von Silber. Waren und Dienstleistungen wurden zunehmend importiert, das Silbervolumen also einfach durchgereicht – beispielsweise in holländische oder italienische Städte, die davon massiv profitierten. Das absolutistische Frankreich verschuldete sich durch immerwährende Kriegsführung und höfische Extravaganz so maßlos, dass die zur Gegenfinanzierung implementierte Steuerpolitik in der bekanntesten Revolution der Welt mündete. Habsburger und Romanovs verloren ihre Reiche, weil ihr Bruttoinlandsprodukt und ihre Hochtechnologie nicht mit konkurrierenden Mächten schritthalten konnte, und das Osmanische Reich überschuldete sich in seinem verzweifelten Versuch einer militärischen Modernisierung geradezu maßlos. Für das ressourcenarme Japan der 1930er mündete seine Gier nach für die Kriegsführung notwendigen Rohstoffen in dem Abwurf US-amerikanischer Atombomben, und die Sowjetunion scheiterte spätestens ab den 1980er Jahren schleichend an der eigenen Industrieproduktion.

Ein sowjetischer Tu-160-Bomber: Projekte wie dieses trieben die sozialistische Union in den Ruin.
Faustregel: Ein Reich geht unter, wenn sein Kapitaldienst die Militärausgaben übersteigt
Gerade der Blick nach Großbritannien ist für Geostrategen interessant, weil das aus London heraus geführte Weltreich einmal seiner freihändlerischen Verfasstheit wegen, andererseits aufgrund der guten Verfügbarkeit grundlegender Wirtschaftsdaten, bereits an modernen ökonomischen Kriterien gemessen werden kann. Schon sein Zustandekommen ist massiv mit der Erschließung von Märkten, einer wachsenden Bevölkerung und technologischer Innovation verbunden. Schon die „Fusion“ Schottlands und Englands selbst ist das Ergebnis einer massiven Überschuldung Edinburghs, das seine Souveränität aufgeben musste, um wirtschaftlich überleben zu können. Nach dem ersten Weltkrieg war Großbritannien in einer wirtschaftlich derart desolaten Situation, dass die Dekolonialisierung des Empires und die Ablösung des Pfunds als Weltwährung bereits absehbar waren; vollzogen spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute verfügt die Royal Navy über mehr Admirale als Kriegsschiffe. Der Analyse solcher beispielgebenden Niedergänge widmete sich der nordamerikanische Althistoriker William Ferguson, von dem das „Ferguson’s Law“ stammt, eine Faustregel, nach der ein Reich untergeht, wenn sein Kapitaldienst – also die Zinsen auf Schulden – die Militärausgaben übersteigt.
Blutigstes Beispiel: Die Wirtschaftspolitik Hitlerdeutschlands
Das düsterste und mit Abstand blutrünstigste Beispiel der Verquickung von Schuldenmisere und Militär liefert aber ausgerechnet unser eigenes Vaterland. Mit ihrer Machtübernahme 1933 erben die Nationalsozialisten eine durch die Folgen des Ersten Weltkrieges und des Versailler Vertrages wirtschaftlich bis auf die Knochen ruinierte Industrienation, der sie zur Erreichung innen- und außenpolitischer Ziele eine massive militärische Aufrüstung verordnen.
Die Wirtschaftspolitik des sogenannten „Dritten Reiches“ tritt in der historischen Befassung oft hinter anderen Faktoren zurück, doch lohnt sie dringend einer genaueren Betrachtung. Denn die innenpolitische „Volkswohlfahrt“ und die kometenhafte Aufrüstung basierte auf durch die Reichsbank garantierten Wechselschulden des Staates bei der Rüstungsindustrie. Vereinfacht: Der NS-Staat versprach den Herstellern von Waffen, diese irgendwann, irgendwie zu bezahlen, und die Zentralbank bürgte dafür. Die dadurch angehäufte, nach jeglichen Maßstäben astronomische Verschuldung musste zwangsläufig in einem Kollaps der eigenen Wirtschaft und Währung münden. Diese ökonomische Logik verlangte zur Vermeidung eines desaströsen Staatsbankrottes einen beispiellosen und brutalen Plünderungsfeldzug in ganz Europa. Der „Anschluss“ Österreichs, die „Zerschlagung“ der Tschechoslowakei und andere Expansionen Hitlerdeutschlands waren ebenso ökonomisch wie ideologisch motiviert, und nicht selten sicherten Vorauskommandos der Wehrmacht die Goldreserven in den Nationalbanken besetzter Staaten, bevor Regierungsgebäude eingenommen wurden. Selbst der totalitäre NS-Staat konnte sich, auf Rohstoffimporte angewiesen, der Funktionsweise der Weltwirtschaft und des Währungssystems nicht entziehen. KZ-Insassen sollten unter Zwang Dollar-Scheine fälschen. Nach dem Sieg über Frankreich im Westen verfügte das Reich über am Ärmelkanal stehende, weitestgehend ungenutzte, absurd kostspielige Armee von drei Millionen Soldaten, die schließlich wohl auch deshalb in Russland einmarschieren sollte, um den Kontinent belagerungssicher zu machen und die bevorstehende Pleite der NS-Kriegswirtschaft abzuwenden.
Aus der ökonomischen Realität gibt und gab es kein Entkommen. Selbst für die Nationalen Sozialisten, die in ihrer Verachtung der westlichen Geldwirtschaft ihren stalinistischen Cousins in nichts nachstanden, war dieser Umstand Realität. Niemand trieb den Umgang damit so sehr auf die Spitze wie die NSDAP: Juden wurden nicht einfach enteignet, sondern ihr Vermögen zwangsweise in deutsche Staatsanleihen umgewandelt – nach ihrer Ermordung wurde die so entstandene Schuld im Zuge eines Buchhaltungstricks einfach gestrichen. Selbst für die Zugfahrten nach Auschwitz mussten die deportierten Juden zwangsweise eine Zugfahrkarte bei der Reichsbahn kaufen, damit die Kriegsführung Hitlerdeutschlands ökonomisch weitergehen konnte. Selbst diese diabolische Demütigung hat einen nüchternen volkswirtschaftlichen Kern.

Der NS-Staat versprach den Herstellern von Waffen, diese irgendwann, irgendwie zu bezahlen, und die Zentralbank bürgte dafür.
Wir können es uns nicht erlauben, Wirtschaft und Militär als zwei völlig getrennte Disziplinen zu betrachten
Zurück in unsere Zeit. Wenn nun selbst der NS-Staat oder die Sowjetunion sich nicht den Gesetzen der Ökonomie entziehen können, sollte es auch dem letzten Zweifler vergegenwärtigen, dass Begriffe wie Produktivität oder Inflation keine neoliberalen Fantasien sind, auch keine Erfindungen der Neuzeit, sondern zur Menschheitsgeschichte dazugehören, seit der erste Steinzeitmensch ein wärmendes Bärenfell gegen einen Speer eingetauscht hat.
Wer beginnt, sich mit der Geopolitik zu beschäftigen, der darf es sich nicht erlauben, Wirtschaft und Militär als zwei völlig getrennte Disziplinen zu betrachten, und schon gar nicht, jeden dieser Bereiche in eine eigene Vorstellungswelt zu pressen.
Betrachten wir die Situation westlicher Staaten im Jahre 2025, dann lässt sich ein erstaunliches Maß an Entrückung und Illusion feststellen. An der Speerspitze dieser Fantastereien stehen „Militärökonomen“ wie Marcus Keupp, die als gern gesehene Gäste im ZDF dem Publikum immerwährend fehlerhaft vorrechnen, wann dem heutigen Russland angeblich die Panzer ausgehen. Diese Wahrsagereien haben sich als so eklatant falsch erwiesen, dass man sich zuweilen fragt, warum solchen Positionen im Öffentlich-Rechtlichen noch eine derartige Aufmerksamkeit gewidmet wird. In der zweiten Reihe, gewissermaßen im Kielwasser solcher Experten, finden sich dann wohlmeinende Positionen der bürgerlichen Mitte. Diese drehen sich dann meistens um Sanktionen gegen Russland und China oder um die Zollpolitik der US-Regierung. Richtigerweise beleuchten diese Perspektiven den Schaden, den Sanktionen nachweislich der Wirtschaft der anderen zufügen, und betonen deren moralische Bedeutsamkeit. Sie klammern allerdings (bewusst?) aus, wie sich die Leistungsfähigkeit der eigenen Ökonomie parallel dazu darstellt: Entscheidend ist im hypothetischen Falle einer Konfrontation nicht, wie sich die russische Wirtschaft relativ zu ihrem eigenen Zustand von vor ein paar Jahren entwickelt, sondern schlicht und ergreifend, wie sie sich im Vergleich zu unserer verhält! Das gilt allemal auch für China.
Feixen über die Schattenseiten der russischen Kriegswirtschaft ist also eine Sache. Festzustellen, dass die deutsche Industrieproduktion mittlerweile auf den Stand von 2005 gefallen ist, ist aber die eigentliche Kröte, die wir in diesem Szenario schlucken müssten. Was nützt es uns, wenn wir ganze Bücher damit füllen könnten, wie schlecht sich die chinesische oder russische Wirtschaft entwickelt, wenn wir uns schneller und schlechter entwickeln, ohne dabei militärisch gleichzuziehen?
Möglicherweise ist es also an der Zeit, noch einmal in der alten Preußenkiste zu wühlen. Auf den Frieden von Hubertusburg (1763) folgte unter Friedrich II. eine rigorose Sparpolitik, die Schuldenlast aus den Schlesischen Kriegen und dem Siebenjährigen Krieg war bereits fast vollständig getilgt. Dabei konnte der „Alte Fritz“ bereits von der haushälterischen Disziplin seines Vaters profitieren. Auf die Niederlage gegen Napoleon und die Kosten der Befreiungskriege reagierten Altenstein und Hardenberg mit wirtschaftlicher Reform, 1820 hielten Schuldenbremse und Tilgungspflicht Einzug. Unter Bismarck verschuldete sich Preußen für produktive Investitionen, jedoch nicht für konsumtive Ausgaben. Die Folge waren Haushaltsüberschüsse statt struktureller Defizitwirtschaft. Dass Preußen 1871 über Frankreich siegte, ist kein Zufall. Und das ein mit Märchenschlössern überzogenes, hemmungslos verschuldetes Bayern im neuen Deutschen Kaiserreich aufgehen musste, eben auch nicht. Fast alle meine männlichen Vorfahren waren an irgendeinem Punkt in ihrem Leben Soldaten, ich vermute, dass sie in etwa gleich mutig und gleich kompetent gewesen sind. Königlich-bayerische Kavallerie, königlich-bayerische Infanterie, Wehrmacht, Luftwaffe. Kriege gewonnen haben diejenigen, deren Staaten nicht als erstes Pleite gemacht haben. Ein Zufall?

Auf den Frieden von Hubertusburg (1763) folgte unter Friedrich II. eine rigorose Sparpolitik, die Schuldenlast aus den Schlesischen Kriegen und dem Siebenjährigen Krieg war bereits fast vollständig getilgt.
Zurück zur spätrömischen Dekadenz ...
Heute, im Jahr 2025, befindet sich die „westliche“ Welt, unsere Lebenswirklichkeit, in einem wirtschaftlich und militärisch desolatem Zustand. Einige von Ihnen werden nicht ganz zu Unrecht anmerken, dass eine gewisse „spätrömische Dekadenz“ Ursache dieses Phänomens ist, und über den Zusammenhang von Wirtschaft und Kultur werden die Kollegen noch viele Worte verlieren.
Alle Staaten des „NATO-Clubs“, so nenne ich hilfsweise die Länder, die mehr oder minder mit den USA verbündet sind, haben mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen: Die Schuldenlast und der Kapitaldienst sind auf ein Niveau angewachsen, das dem von 1945 entspricht. Und das, obwohl viele von ihnen keinen einzigen Schuss abgefeuert haben. Die Nationen Europas geben inzwischen so viel Geld für ihren Sozialstaat aus, wie sie es früher für ihr Militär ausgegeben hätten. In einer rosaroten Welt wäre das aus strategischer, nicht zuletzt aber auch aus einer christlich-ethischen Perspektive sogar wünschenswert, jedoch leben wir (noch) nicht auf einem solchen Planeten. Im vergangenen Jahr haben die USA, die Schutz- und Garantiemacht der globalen Ordnung, erstmalig mehr Geld für ihre Zinsen als für ihr Militär ausgegeben und damit die durch das „Ferguson’s Law“ definierte Grenze gerissen.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump geht einen unerwarteten Weg. Anders als jedes andere Imperium der Antike, der Klassik, des Mittelalters und der Neuzeit schickt sich die amerikanische Weltordnung an, auf dem Höhepunkt ihrer Macht ökonomisch und kulturell zu konsolidieren. Eine ähnliche Tendenz zeigte sich bereits nach dem ersten Weltkrieg: Die USA als „atmende“ Macht, die sich wie ein Lungenflügel ausdehnen und zusammenziehen kann, um ihre Funktion als globaler Garant zu erhalten.
In Europa ist es leider nicht so einfach. Gerne würde ich auf das berühmte Bismarck-Diktum zur Konsolidierung verweisen („Das Reich genügt sich selbst“), doch unsere europäische Einbettung gleicht eher einem französischen Dreibeinrennen auf einem Kindergeburtstag. Die gemeinsame Währung und die auf absehbare Zeit eintretende Schuldenunion mit dem französischen Etatismus macht es angesichts der unvermeidlichen Schuldenmisere in Europa schwierig, aus der ökonomischen Abwärtsspirale auszubrechen. Die Radwege in Peru oder die „Hilfsleistungen“ in das von der Hamas ruinierte Gaza sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der Tatsache, dass Deutschland sich nicht nur selbst auf den fiskalischen französischen Pfad begibt, sondern wohl auch auf die eine oder andere Weise den Pariser Reformunwillen bezahlen wird. So schraubt sich unser Land wie ein Korkenzieher immer tiefer in ein unauflösliches Dilemma, an dessen Ende es – wie in Rom oder Britannien auch – schließlich völlig egal sein wird, welche Partei die Reste der Souveränität noch verwalten darf.
Der Ausweg aus dieser vertrackten Situation ist naheliegend: Berlin sollte jedem Versuch Frankreichs, in einen Abwärtstrend hineingezogen zu werden, tunlichst widerstehen. Wenn Deutschland seine Wirtschaftskraft entfesselt und einen Bruchteil seiner Sozialausgaben in heimische Rüstung und Verteidigung investiert, wird es innerhalb weniger Jahre nicht nur zum Garanten wirtschaftlicher und militärischer Stabilität in Europa werden, sondern auch als potenter Mittler zwischen Ost und West auftreten können. Augustus! Arminius gibt Dir Deine Legionen wieder. Wir müssen es nur wollen.
Mehr von Chris Becker:
Hört auf, aus unserer Bundeswehr eine Lachnummer zu machen!
Mehr NIUS:
Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak
Merz’ katastrophale Kommunikation – die große Analyse
Wie die EU mit dem „Democracy Shield“ den Generalangriff auf die neuen Medien plant
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
Mehr NIUS:
Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt
Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente
„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte
Grüne Klimaideologie: So werden die Menschen in den Entwicklungsländern ärmer
3 Millionen Arbeitslose! Zwei Grafiken, die zeigen, dass die Lage noch viel dramatischer ist als gedacht
Ein „Puff für alle” im Lehrplan: Dieses Phänomen ist nicht neu!
Nur 90 Klagen wegen Diskriminierung seit 2020: Warum die Erzählung einer strukturell-diskriminierenden Bundesverwaltung nicht stimmt
Chris Becker
Artikel teilen
Kommentare