Trump-Vertrauter: Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben
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Der republikanische US-Senator Lindsey Graham ist überraschend gestorben. Der langjährige Vertreter des Bundesstaates South Carolina erlag am Samstagabend im Alter von 71 Jahren einer kurzen und schweren Krankheit. Das teilte sein Büro über Grahams Profile auf X und Facebook mit. Nähere Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht gemacht.
Grahams Familie bitte in dieser schwierigen Zeit um Gebete und den Schutz ihrer Privatsphäre, hieß es in der Mitteilung.
US-Präsident Donald Trump reagierte bestürzt auf den Tod seines engen Parteifreundes. „Senator Lindsey Graham, einer der großartigsten Menschen und Senatoren, die ich je gekannt habe, ist gestorben!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Graham habe unermüdlich gearbeitet und sei „ein wahrer amerikanischer Patriot“ gewesen. „Lindsey wird uns sehr fehlen!“, erklärte der Präsident. Seinen Beitrag beendete er mit den Worten: „So traurig!“
Graham gehörte dem US-Senat seit Januar 2003 an und galt als einer der einflussreichsten Außenpolitiker der Republikaner. Nachdem er Trump während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 zunächst scharf kritisiert hatte, entwickelte er sich später zu einem seiner engsten Verbündeten im Kongress. Zuletzt trat Graham unter anderem für einen Machtwechsel im Iran und härtere Maßnahmen gegen Russland ein.
Erst am Freitag hatte der Senator den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew getroffen. Nach Angaben Selenskyjs handelte es sich um Grahams zehnten Besuch in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Kurz vor seinem Tod war der Republikaner von der Reise in die USA zurückgekehrt.
Für Sonntag war eigentlich ein Interview Grahams in der NBC-Sendung „Meet the Press“ vorgesehen. Mit Unterstützung Trumps wollte er bei den Zwischenwahlen im November erneut antreten und sich eine fünfte Amtszeit im Senat sichern.
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