Deutschland bleibt Asyl-Zielland Nummer eins in Europa
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Deutschland bleibt das wichtigste Ziel für Asylbewerber in Europa. Obwohl die Gesamtzahlen sinken, wurden 2025 hier rund 163.000 Asylanträge gestellt – mehr als in jedem anderen europäischen Staat.
Insgesamt ist die Zahl der Asylanträge in Europa zurückgegangen. Laut Jahresbericht der EU-Asylagentur (EUAA) wurden in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen und der Schweiz rund 822.000 Anträge auf internationalen Schutz registriert. Das sind etwa 20 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Deutschland nahm wieder die meisten Asylanträge entgegen
Der Rückgang hängt vor allem mit deutlich weniger Asylbewerbern aus Syrien zusammen. Ihre Zahl fiel von 151.000 im Jahr 2024 auf rund 42.000 im Jahr 2025. Auch aus Bangladesch und der Türkei wurden weniger Anträge gestellt. Laut EUAA steht das im Zusammenhang mit der veränderten politischen Lage in Syrien. Nach dem Sturz des Langzeitherrschers Ende 2024 hoffen viele Menschen wieder auf eine Zukunft im eigenen Land.

Migranten kommen am Hafen der Insel Lampedusa an – für viele geht’s danach direkt nach Deutschland. Trotz „neuer“ Asylpolitik.
Gleichzeitig steigt die Zahl der Asylanträge aus anderen Regionen. Besonders deutlich legten Afghanistan mit rund 117.000 Anträgen und Venezuela mit etwa 91.000 zu. Den Anstieg bei venezolanischen Antragstellern führt der Bericht laut Berliner Zeitung unter anderem auf strengere Einwanderungsregeln in den USA sowie verschärfte Visa-Bestimmungen in Teilen Lateinamerikas zurück.
Wenig überraschend: Deutschland nahm 2025 erneut die meisten Asylanträge entgegen.
Die Zahlen der EU-Asylagentur stammen aus der systematischen Erfassung von Erst- und Folgeanträgen und entsprechen mit geringfügigen Abweichungen den nationalen Statistiken wie denen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
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