Autofahrer rast in Grundschulgruppe: Vier Tote (drei Kinder, ein Betreuer) – 19-Jähriger festgenommen!
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Erschütternde Katastrophe in den Niederlanden: Ein Auto ist in der Provinz Zeeland in eine Gruppe von Grundschülern, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, gefahren. Vier Menschen kamen ums Leben, drei Kinder und ein Betreuer. Warum der Fahrer die Gruppe ansteuerte, ist auch Stunden nach dem Vorfall unklar. Ein 19-Jähriger soll festgenommen worden sein.
Der Vorfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr nahe dem Dorf Vogelwaarde unweit der belgischen Grenze. Die Gruppe bestand aus 14 Grundschülern und zwei Begleitpersonen. Sie war laut Bild auf dem Weg zu einem Schullager.
Nach Angaben des niederländischen Senders NOS soll der Autofahrer in einer Kurve geradeaus weitergefahren und die Kinder auf einem Radweg erfasst haben. Zunächst war von drei Todesopfern die Rede. Ein schwer verletztes Kind erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie Omroep Zeeland berichtete.
Vier weitere Kinder wurden schwer verletzt. Sie kamen in verschiedene Spezialkliniken.
Warum das Auto in die Schülergruppe fuhr, ist weiterhin unklar. Nach Angaben von Omroep Zeeland wurde am Unfallort eine Person festgenommen. Die Polizei wollte zunächst weder bestätigen, ob es sich um den Fahrer handelt, noch die Gründe für die Festnahme nennen. Medienberichten zufolge soll der Festgenommene 19 Jahre alt sein. Die Ermittlungen dauern an.

Das Auto des Totfahrers: ein silberner BMW. Das Wrack landete im Straßengraben.

Ein Fahrrad liegt am Straßenrand – man kann sich vorstellen, welch entsetzliche Szenen sich kurz zuvor zugetragen haben.

Drei Menschen starben als der Autofahrer in die Schülergruppe, die einen Ausflug machte, raste. Rettungskräfte eilten zum Ort der Katastrophe, mehrere Menschen kamen ins Krankenhaus.

Das Autowrack neben einem Zelt der niederländischen Feuerwehr.
Die unverletzten Kinder wurden nach dem Vorfall in einem Dorfgemeinschaftshaus in Vogelwaarde betreut. Auch die Bürgermeister der benachbarten Gemeinden Hulst und Terneuzen kamen zum Unglücksort.
Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten zeigte sich erschüttert. „Was ein Höhepunkt für jedes Kind hätte sein sollen, endet in einem Albtraum.“ Auch Bildungsstaatssekretärin Judith Tielen meldete sich zu Wort: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen, Familien, Freunden und Klassenkameraden der Opfer sowie beim Schulpersonal“, schrieb sie auf X.
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