Trump: „Alles, was für die Vernichtung eines bereits geschwächten Gegners notwendig ist, bleibt bestehen“
Ein Beitrag von
Die USA halten ihre Streitkräfte am Persischen Golf weiter bereit. Präsident Trump fordert, dass der Iran das Abkommen einhält – sonst sei ein massiver Einsatz nicht ausgeschlossen.
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte. Die Schiffe, Flugzeuge und Soldaten des US-Militärs würden, gegebenenfalls auch mit zusätzlicher Ausrüstung, rund um den Iran stationiert bleiben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Dies gelte, bis das „erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird“. Es werde alles bereitgehalten, was für die „Vernichtung“ eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb er weiter.
Sollte dies nicht geschehen, werde es zu deutlich stärkeren militärischen Maßnahmen kommen. Dann beginne das „Schießen“ – „größer, besser und stärker“ als je zuvor, warnte Trump. Er bezeichnete dieses Szenario gleichzeitig als „höchst unwahrscheinlich“.
Die befristete zweiwöchige Waffenruhe soll den Konfliktparteien Zeit geben, ein umfassendes Abkommen für eine Beilegung des Konflikts auszuhandeln. Trump wiederholte in seinem Post zentrale Forderungen der USA: Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, zudem müsse die Straße von Hormus „offen und sicher“ sein.
Reichelt: „Wir müssen uns fragen: Wollen wir billiges Benzin oder wollen wir islamistische Atomraketen?“
Über das neue Iran-Abkommen inklusive Waffenstillstand diskutierten unsere Experten am Donnerstagmorgen bei NIUS Live. NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt mahnt eine Debatte über unsere Wehrhaftigkeit an, die 70 Jahre lang von Europa outgesourct worden sei.
Während US-Präsident Donald Trump sich enttäuscht über die NATO zeigt und sich im Krieg gegen den Iran im Stich gelassen fühlt, versuchen Bundeskanzler Friedrich Merz und andere europäische Staats- und Regierungschefs, Trump zu besänftigen. Das Statement von Macron, Merz, Meloni und anderen aber „trieft von europäischer Bedeutungslosigkeit“, stellt NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt fest.
Die europäischen Kerninteressen seien Stabilität in der Wirtschaft und nicht ins Visier islamistischer Atomraketen zu gelangen – an denen das Mullah-Regime aber längst arbeite. Die Frage, die wir uns stellen müssten, laute: „Sind wir bereit, eine Weile höhere Spritpreise hinzunehmen? Wollen wir billiges Benzin oder wollen wir islamistische Atomraketen?“
Doch wir seien nicht einmal mehr in der Lage, diese wichtige Debatte zu führen: „Wir haben keine gesunde Wahrnehmung mehr davon, dass es Wehrhaftigkeit braucht nach 70 Jahren Outsourcing der Wehrhaftigkeit.“ Reichelt erinnert daran, dass Amerikaner und Israelis jede Nacht unterwegs seien, „damit wehrlose Deutsche sicher in ihren Betten schlafen“. Ohne deren Geheimdienstarbeit würden wir Welle um Welle islamistischer Terroranschläge erleben.
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
Steigender Öl-Preis nach neuen Angriffen: Der Iran-Krieg geht weiter
Trump-Vertrauter: Senator Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben
Trump erklärt Iran-Waffenruhe für beendet: „Das sind Lügner“
USA attackieren 80 Ziele im Iran
Sie will eine 13-Jährige retten, weil der Staat wegschaut: J.K. Rowlings unerschrockener Einsatz für Frauen
Einspruch abgelehnt: Tschechien darf Rechtsextremisten Marla Svenja Liebich ausliefern
In Hotel-Nähe: Explosionen in Damaskus während Macron-Besuch
Transfrau musste Frauenbereich im FKK-Freibad verlassen, jetzt entschuldigt sich die Stadt
Mehr NIUS:
USA attackieren 80 Ziele im Iran
Sie will eine 13-Jährige retten, weil der Staat wegschaut: J.K. Rowlings unerschrockener Einsatz für Frauen
Einspruch abgelehnt: Tschechien darf Rechtsextremisten Marla Svenja Liebich ausliefern
In Hotel-Nähe: Explosionen in Damaskus während Macron-Besuch
Transfrau musste Frauenbereich im FKK-Freibad verlassen, jetzt entschuldigt sich die Stadt
Frankreich: Elf Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
EU-Kommission schaltet Klimaanlagen für Mitarbeiter ab: Nur die Chef-Etagen werden noch gekühlt
USA und Iran liefern sich Angriffe – Explosionen am Golf
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare