Trump zum Ultimatum: „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation sterben“
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Donald Trump hat seine Drohungen gegen den Iran am Dienstag noch einmal drastisch verschärft. Auf Truth Social entwarf der US-Präsident ein Untergangsszenario für das Land und verband dies zugleich mit der Aussicht auf einen Regimewechsel in Teheran. Zuvor hatte er dem Iran bereits mit der Zerstörung zentraler Infrastruktur gedroht, falls die Führung in Teheran nicht auf seine Forderung zur Öffnung der Straße von Hormus eingeht.
Trump schreibt auf Truth Social: „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation sterben, um nie wieder zurückzukehren. Ich möchte nicht, dass das geschieht, aber es wird wahrscheinlich so kommen. Doch nun, da wir einen vollständigen und totalen Regimewechsel haben, bei dem andere, klügere und weniger radikalisierte Köpfe die Oberhand gewinnen, kann vielleicht etwas revolutionär Wunderbares geschehen – WER WEISS DAS SCHON? Wir werden es heute Nacht erfahren, in einem der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt. 47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich ein Ende finden. Gott segne das großartige Volk des Iran!“
Mit den „47 Jahren“ bezieht sich Trump auf die repressive Herrschaft der Mullahs im Iran, die 1979 mit der „Islamischen Revolution“ an die Macht kamen.

Schon am Tag zuvor hatte Trump ein doppeltes Signal gesendet: Einerseits sprach er von konstruktiven Gesprächen mit Teheran, andererseits stellte er für den Fall eines iranischen Widerstands massive militärische Folgen in Aussicht. Er kündigte an, die USA könnten binnen vier Stunden eine „völlige Zerstörung“ herbeiführen und dabei gezielt Brücken sowie Kraftwerke vernichten. Wörtlich sagte er: „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden, und das könnte schon morgen Nacht sein.“ Das von ihm gesetzte Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus endet nach deutscher Zeit in der Nacht zu Mittwoch um 2.00 Uhr.
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