Sommer in den Hauptstadtparks: „In Berlin gibt’s keine Deutschen“
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Die Temperaturen in Berlin steigen, die Menschen in der Hauptstadt sind längst in Sommerstimmung und die Grillsaison ist eröffnet. Viele zieht es dafür in die öffentlichen Parks. Doch das Grillen ist nicht das Einzige, was dort in den vergangenen Jahren immer selbstverständlicher geworden ist: Auch muslimische Traditionen wie das Opferfest werden in Berliner Parks zunehmend sichtbar gefeiert.
NIUS wollte sich die Zustände in den Parks anschauen und begab sich ins turbulente Berliner Grün.
Das ganze Video sehen Sie hier:
„In Berlin gibt’s keine Deutschen“
Viel Rauch, ein buntes Wirrwarr aus verschiedenen Sprachen, Menschen in großen Gruppen oder Großfamilien, die Hähnchen- und Lammfleisch grillen und wöchentlich wiederkommen. Dazu Anwohner, die sich über Lärm, Müll und Qualm beschweren. Wer am Volkspark Friedrichshain vorbeiläuft, könnte den Eindruck gewinnen, in einer Parallelwelt gelandet zu sein. Deutsch wird kaum gesprochen, die meisten Menschen haben Migrationshintergrund.
Ein Parkbesucher aus dem Irak sagt zu NIUS: „In Berlin gibt’s keine Deutschen!“ Der Grund dafür sei aus seiner Sicht klar: In Berlin würden vor allem Ausländer leben. Außerdem würden die Deutschen arbeiten, während Menschen mit Migrationshintergrund im Park entspannten und grillten.

Findet, dass es in Berlin keine Deutschen mehr gibt: ein Besucher des Volksparks Friedrichshain.
Viele Parkbesucher erzählen NIUS zudem, dass sie wegen eines muslimischen Festes in den Park gekommen seien und dort gegrillt hätten. Andere wiederum sagen, sie seien einfach jede Woche mit ihren großen Familien da.
„Grill-Horror“ und „Grill-Terror“
Für viele Anwohner ist die Situation längst zu einer Belastung geworden. Im Volkspark Friedrichshain dürfen Griller gegen den Erwerb einer der 46 verfügbaren Grillplaketten legal grillen. Ein Anwohner berichtet, dass die Menschen, die gegenüber vom Park wohnen, ihre Fenster oft nicht mehr öffnen könnten, weil der Qualm vom Grillen sonst in die Wohnungen ziehe.

Mit einer Petition versuchen sich die Anwohner des Volksparks Friedrichshain gegen die Zustände im Park zu wehren.
Schon im vergangenen Jahr setzten Anwohner eine Petition für eine „respektvolle Nutzung und zur Erholung aller“ auf. Mittlerweile hat die Petition mehr als 9.200 Unterschriften.
Auch Berliner Medien berichteten über die Zustände: Die Berliner Morgenpost sprach von „Grill-Horror“, die B.Z. sogar von „Grill-Terror“.
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Joelle Rautenberg
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