In Berlin sind die meisten Extremisten links, die wenigsten rechts
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Der Berliner Verfassungsschutzbericht 2025 zeigt: Das größte Personenpotenzial unter den extremistischen Phänomenbereichen in der Hauptstadt wird dem Linksextremismus zugerechnet. Zugleich weist der Rechtsextremismus die niedrigste Zahl auf.
Demnach zählt der Berliner Verfassungsschutz 3.950 Linksextremisten. Das sind 150 mehr als im Vorjahr. Innerhalb dieses Spektrums werden 650 Personen als gewaltorientiert eingestuft. Der Verein Rote Hilfe e. V. wird mit 2.650 Personen angegeben.

(Quelle: Verfassungsschutzbericht Berlin 2025)
An zweiter Stelle folgt der Islamismus. Das Personenpotenzial stieg hier auf 2.590 Personen, ebenfalls ein Plus von 150. Der Anstieg geht laut Bericht vor allem auf salafistische Bestrebungen zurück. In diesem Bereich werden 1.250 Personen gezählt.

(Quelle: Verfassungsschutzbericht Berlin 2025)
Der auslandsbezogene Extremismus liegt bei 1.700 Personen und damit mit 20 Personen über dem Vorjahreswert. Den größten Anteil macht hier nach Angaben des Verfassungsschutzes weiterhin die PKK mit 1.100 Personen aus.

(Quelle: Verfassungsschutzbericht Berlin 2025)
Das rechtsextremistische Personenpotenzial liegt in Berlin bei 1.480 Personen. Das sind 30 mehr als im Vorjahr und stellt zugleich den niedrigsten Wert unter den vier großen Extremismusbereichen dar. Davon gelten 820 Personen als gewaltorientiert. Der Bericht führt den Anstieg unter anderem auf neue gewaltorientierte rechtsextremistische Netzkulturen zurück, die vor allem junge Menschen erreichen sollen.

(Quelle: Verfassungsschutzbericht Berlin 2025)
Damit ergibt sich für Berlin folgende Reihenfolge: Linksextremismus 3.950 Personen, Islamismus 2.590 Personen, auslandsbezogener Extremismus 1.700 Personen und Rechtsextremismus 1.480 Personen.
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