Auch an Grundschulen: Das Courage-Netzwerk dreht Bildungseinrichtungen auf links
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Das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verspricht auf den ersten Blick einen unproblematischen Kampf gegen Diskriminierung. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar: Der Verein lockt in Wahrheit linke Ideologen in die Schulen und macht deutlich, dass Konservative in der Vielfalts-Vorstellung des Courage-Netzwerks nicht erwünscht sind. Die Liste der Kooperationspartner ist lang und führt mal wieder in den NGO-Komplex.
5000 Schulen haben sich der Initiative bereits angeschlossen, seitdem sie 1995 vom Trägerverein Aktion Courage e.V. ins Leben gerufen wurde. Und das Projekt, das in den 90er-Jahren als Antwort auf rechtsextreme Krawalle gegründet worden war, wächst immer weiter: Noch im August 2024 zählte der Verein rund 4500 Courage-Schulen. Beteiligt sind nicht nur weiterführende Schulen, sondern beispielsweise auch Berufsschulen oder Grundschulen. Für jedes Alter hält der Verein passende Vielfalts-Vorkämpfer bereit. Vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, verantwortet von Familienministerin Karin Prien (CDU), wird das in diesem Jahr mit 425.000 Euro Steuergeld belohnt, ebenso wie im vergangenen Jahr.
Ein Projekt im Jahr ist Pflicht
An die Schulen werden die Projektpartner mithilfe von 130 Koordinierungsstellen vermittelt. Sie sollen dabei unterstützen, dass die Mitgliedsschulen mindestens einmal im Jahr ein Projekt durchführen, „mit dem sie sich gegen Gewalt und Diskriminierung, besonders gegen Rassismus, wenden“.
An Partnern mangelt es dem Courage-Netzwerk sicher nicht. Über 370 Einrichtungen finden sich auf der Website des Bündnisses – aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen: Klima, Migration, Erinnerungspolitik oder auch „queeres Leben“.

Hält schützend die Hände über das Courage-Siegel: CDU-Familienministerin Karin Prien.
Auch Beteiligte des Schwulenporno-Skandals zählen zu den Partnern
Mit dabei sind unter anderem die SPD-nahen sozialistischen Falken. „Mit den Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich in der Gruppenarbeit engagieren.“ Wie letztere beispielsweise aussehen kann, hat sich erst Mitte März in der Oberschule im sächsischen Schleife offenbart. Vermittelt und bezahlt von der Amadeu-Antonio-Stiftung, sollten zwei weibliche Falken mit den Schülern aus der 9b eigentlich über das Thema „Mut“ sprechen.
Stattdessen präsentierten sie den Schülern jedoch Schwulenporno-Hefte und politische Sticker, die sich auch gegen die AfD richteten – ohne dass dabei ein Lehrer zugegen gewesen wäre. Vorstellen sollten sich die Minderjährigen außerdem mit ihren Pronomen. Die Amadeu-Antonio-Stiftung, wie der Courage-Verein ebenfalls ein Teil des Förderprogramms „Demokratie leben!“, steht als Schulpartner aber auch selbst bereit.

Statt eines altersgerechten Workshops gab es für die Oberschüler Schwulenpornos.
Ebenso wie die Omas gegen Rechts. Auch sie hatten etwas für die Schüler einer Courage-Schule im Gepäck: Als Belohnung für die Teilnahme an einem „Demokratie-Quiz“ wollten die Omas T-Shirts an die Schüler verschenken, die vom linken Sänger Axel „Aki“ Bosse gesponsert worden waren. Auch Bosse selbst, der sich immer wieder als Sänger „gegen rechts“ positioniert, trat schon bei einer Courage-Schule auf. In einem Interview mit dem Nordkurier sagte er vor zwei Jahren: „Man muss Menschen zu verstehen geben, dass es wirklich gefährlich ist, die AfD aus schierem Protest zu wählen. Weil das einfach Rechtsradikale sind.“

Macht aus seiner politischen Orientierung keinen Hehl: Axel Bosse im „Refugees Welcome“-Shirt
LGBTQ-Musik für Grundschulkinder
Bosse ist nicht der einzige Musiker, der mit dem Courage-Netzwerk in Verbindung steht. Immer wieder taucht die Sängerin Suli Puschban auf, die mit ihrer Gitarre auch vor Grundschulkindern auftritt und gemeinsam mit ihnen musiziert. Sie selbst ist Patin an der Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin – und nebenbei LGBTQ-Aktivistin „gegen rechts“.
Auf Instagram postete sie Ende April einen Song zu „Lesbian Visibility in der Kinderkultur“, für alle, „die leben, lieben, träumen, zweifeln und sich zeigen, so wie sie sind!“ In dem Lied geht es darum, in die beste Freundin verliebt zu sein, „ihr wisst ja nicht, wie krass das ist.“ Auch bei den „Eltern gegen Rechts“ trat Puschban bereits auf. Zusammen mit Mia Heresch, die die sogenannten „Prüf“-Demos veranstaltet, die auf ein AfD-Verbot drängen.

Das Plakat der Veranstaltung gegen „rechte Hetze“
Unter die Vielfalts-Partner schleichen sich auch politische Akteure wie die SPD-Justizministerin Stefanie Hubig oder die Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Bettina Brück – ebenfalls von den Sozialdemokraten. Abseits der offen links ausgerichteten Partner gibt es zudem Zuspruch von öffentlichen Personen wie dem Tagesschau-Sprecher Ingo Zamperoni oder der Kinderfernseh-Legende Willi Weitzel. Sie lenken von der linken Schieflage ab und verleihen dem Netzwerk nach außen zusätzliche Legitimation.
Was wird aber letztlich aus den Kindern, wenn sie mit diesen Akteuren und Inhalten konfrontiert wurden? Die Konsequenzen offenbarten sich vor vier Wochen: Schüler der Freien Schule Güstrow – ebenfalls Teil des Courage-Netzwerks – demonstrierten mit einem Banner, das genauso gut von der Antifa stammen könnte: „Solidarität“, forderten die Schüler darauf. Darunter die Schlagworte: „feministisch, queer, solidarisch, antifaschistisch“. Sowohl das Netzwerk Aktion Courage als auch die Schule selbst posteten den Auftritt stolz auf Instagram.
Antifa-Flaggen und „Bildet Banden“-Banner
Zu sehen waren obendrein Flaggen mit dem Logo der Antifa, Progress-Pride-Fahnen, Trans-Flaggen oder ein roter Stern – das Symbol für eine sozialistische oder kommunistische Weltanschauung. Zu guter Letzt wurde von den Schülern ein Transparent hochgehalten, auf dem zu lesen war: „Bildet Banden“. Zur gemeinsamen Bearbeitung der Hausaufgaben doch wohl sicher? Unter dem Beitrag findet sich dann noch die Anmerkung der Schule: „Weil unsere Schüler und Schülerinnen minderjährig sind und wir sie auch vor rechter Hetze schützen wollen, haben wir die Gesichter unkenntlich gemacht.“
Schaut man sich die Zusammensetzung des Vereins-Beirates an, ergibt die inhaltliche Ausrichtung Sinn. Dort finden sich ausschließlich Akteure, die sich für eine immer vielfältigere Gesellschaft einsetzen. Mit dabei ist zum Beispiel Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete der Grünen und Sprecherin ihrer Fraktion für Migration und Integration. Auch ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter gehört dazu: Johannes Kahrs, Mitglied der SPD-Fraktion von 1998 bis 2020. Zu den übrigen Mitgliedern gehören etwa Prof. Dr. Viola B. Georgi, Professorin für Diversity Education an der Universität Hildesheim, oder Prof. Dr. Naika Foroutan, Direktorin des Deutschen Zentrums für empirische Integrations- und Migrationsforschung.
Die politische Schlagseite des Courage-Netzwerks ist offensichtlich und sie scheint politisch gewollt – zulasten der Kinder.
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Eric Steinberg
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