So denken Berliner über das Hanta-Virus: „Ich glaube, es ist reine Panikmache“
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Wir haben Berliner und Touristen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gefragt, wie sie auf die neuen Meldungen zum Hanta-Virus reagieren. Das Ergebnis: überraschend entspannt – trotz aufwühlender Erinnerungen.
Berlin, Tauentzienstraße. Einkaufen, Kaffee trinken, Kinderwagen schieben. Das Leben läuft, hier zwischen KaDeWe und Wittenbergplatz. Wir haben sieben Menschen gefragt, ob sie Angst vor dem Hanta-Virus haben.
„Corona haben wir doch gut weggesteckt“
Eine junge Berlinerin gibt sich locker: Hanta-Virus? Kein Problem. „Haben ja Corona ganz gut weggesteckt“, sagt sie. Die Masken, die Ausgangssperren, die gespaltene Gesellschaft zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern, die geschlossenen Läden – all das scheint in ihrer Erinnerung keine Rolle mehr zu spielen.
Eine Touristin reagiert anders. Bei ihr sitzt die Erinnerung tief. „Es war schrecklich“, sagt sie, ruhig, aber bestimmt. Was ihr am meisten fehlte: Menschen. Freunde. Das Leben. Und genau das sei ihre rote Linie: „Meine sozialen Kontakte würde ich nicht mehr einschränken“, erklärt sie ohne zu zögern. Sie hofft, dass es diesmal nicht so weit kommt.
„Alles nur Panikmache“
Es gibt auch die andere Stimme. Ein Passant, entschlossen, lehnt die Hantavirus-Berichterstattung grundsätzlich ab: alles Panikmache. Ein Druckmittel. Ein Test, wie weit man die Bevölkerung wieder treiben kann. Die Vogelgrippe habe nicht funktioniert, Covid schon – und jetzt komme das nächste Kapitel. „Die Grundrechte wurden damals mit Füßen getreten“, sagt er. Und fügt zynisch hinzu: „Jetzt muss mal wieder ein neuer Impfstoff her.“
Sehen Sie hier das ganze Video:
Fazit vom Tauentzien: Die Panik bleibt aus.
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