Bayerischer Rundfunk bewirbt Islamisten-Verhüllung: „Eine Frau ist wertvoll wie ein Handy und das schützt man ja auch“
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Der öffentlich-rechtliche BR verherrlicht in einem aktuellen Beitrag Islamisten-Mode und stellt die Verhüllung von Frauen als „Gegentrend“ zu luftiger Sommermode dar. Auch ein Mann darf in dem Werbebeitrag für Islamismus unwidersprochen behaupten, Frauen müssten durch Verschleierung „wie eine Handyhülle“ geschützt werden.
„Mit steigenden Temperaturen wird die Kleidung vieler Menschen wieder knapper. Sie zeigen Haut und ziehen damit Blicke auf sich. Ein Gegentrend: Modest Fashion. Mode, die weniger Haut zeigt, und den Körper größtenteils bedeckt. Selda Dastan hat dem Trend in Nürnberg einen Raum gegeben.“ Mit diesen beschönigenden Worten beginnt ein Beitrag des BR, in dem Islamisten-Verhüllung verherrlicht wird.
Der Beitrag handelt von einem Laden in Nürnberg, Besitzerin Selda Dastan selbst trägt Kopftuch. „Modest Fashion ist eine Richtlinie, dass man sich bedeckt hält“, und „die Gründe, sich für verhüllende Mode zu entscheiden, sind vielfältig“, erklärt der Sprecher.
„Sie sollte kein Objekt für andere Männer sein“
Schließlich kommt auch der Ehemann von Selda Dastan zu Wort. Er berichtet, Nachbarn hätten zwar zunächst „Vorurteile“ dem Laden gegenüber gehabt, inzwischen verzeichne man aber „Kundschaft aus aller Welt“.
Dann erklärt er dem Zuschauer: „Im islamischen Glauben müssen Frauen sich bedeckt anziehen. Gesicht, Hände und Füße ab Knöchel sind eigentlich erlaubt. Was wichtig ist, sollte auch geschützt werden. Wie ein Handy, das mit einer Hülle geschützt wird. Eine Frau ist auch sehr wichtig, mit allen Körperteilen, und deswegen sollte eine Frau auch geschützt werden. Sie sollte kein Objekt für andere Männer sein.“ Diesen Werbe-Beitrag für ein islamistisches frauenfeindliches Gesellschaftsbild lässt der Sprecher komplett uneingeordnet.

Verkäuferin Selda Dastan in ihrem Laden für islamische Bekleidung.
Um zu unterstreichen, dass Modest Fashion längst nicht mehr nur muslimische Frauen ansprechen soll, kommt anschließend eine Kundin zu Wort. „Ich war neugierig, was hier Neues entsteht. Jetzt bin ich erfreut, dass hier auch für mich etwas dabei ist“, sagt sie. Als Begründung fügt sie hinzu: „Ich will ja nicht kulturelle Aneignung machen.“
Der Sprecher führt die Werbung für islamistische Mode weiter aus: „Seit den 2012er Jahren hat sich Modest Fashion zu einem weltweiten Mode-Trend entwickelt. Der Markt wächst kontinuierlich und wird inzwischen auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.“ Er schließt ab: „Vielleicht ist genau das die Botschaft hinter Modest Fashion: Nicht, wie viel Haut man zeigt, sondern wie.“
Zuerst hat der Account @argonerd auf X über den verstörenden Beitrag berichtet:
„Modest Fashion ist eine Richtlinie, daß man sich bedeckt anzieht“, sagt die Verkäuferin aus Nürnberg, wo Grooming Gangs am Bahnhof ihr Unwesen treiben. pic.twitter.com/DMxOSq5XUa
— Argo Nerd (@argonerd) June 15, 2026
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