Kai Wegner ebnet den Weg für Antisemiten in Berlin
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Amir MakatovKai Wegner ist ein ideales Beispiel für einen zweck-antisemitischen Opportunisten. Er posaunt keine judenfeindlichen Parolen, er greift Juden nicht an, er verbreitet keine Verschwörungstheorien – und doch ist er für die Juden seiner Stadt gefährlicher als jeder Linksparteifunktionär.
Das jüngste Beispiel für Wegners judenfeindliche Politik: Die Stadt Berlin veranstaltete und förderte vergangenes Wochenende ein islamistisches Familienfest, auf dem zur Auslöschung Israels aufgerufen wurde. Kinder konnten in einer „Kreativ-Ecke“ Palästina-Fahnen ausmalen. Muslimische Männer beschwerten sich auf der Bühne, sie würden als Extremisten dargestellt. Ein Mädchen behauptete, Muslime würden in Deutschland „aussortiert und massakriert“.

Kinder malen Palästina-Flaggen aus.
Auf einem T-Shirt, das der geneigte Besucher auf der Veranstaltung käuflich erwerben konnte, war eine Landkarte abgebildet, auf der Israel nicht mehr existiert.

Ein Naher Osten ohne Israel
Auf NIUS-Anfrage zu den Kosten der Veranstaltung teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie nun mit: „Das Projekt ‚Unity Fest‘ wurde im Rahmen des Jugendbudgets des Programms ‚Stark gemacht! Jugenddemokratiefonds Berlin‘ bewilligt. Hier entscheiden junge Menschen eigenverantwortlich über Vorhaben bis zu einer Höhe von 20.000 Euro.“
20.000 Euro Steuergeld für Islamismus und Judenhass und das von Kai Wegner, der immer wieder betont, dass es in Berlin „keinen Platz für Antisemitismus“ gäbe. Vielleicht ist das ja nicht als stärkende Aussage an die Juden Berlins gedacht, sondern als Beschwerde. Wenn es in Berlin „keinen Platz für Antisemitismus“ gibt, dann sorgt Wegner halt dafür – in diesem Fall mit bis zu 20.000 Euro.
NIUS konfrontierte Wegner mit seinem Islamistenfest. Unserem NIUS-Reporter Marc Sierzputowski gab Wegner keine Antwort, sondern schüttelte nur mit dem Kopf.
Das Video sehen Sie hier:
Tote Juden sind nützlich, lebende sind egal
Wegner führt ein Bundesland an, das einen „Winterabschiebestopp“ eingeführt hatte, vielleicht damit sich die deutschlandhassenden Antisemiten, die es abzuschieben gilt, nicht erkälten, während sie in ihre Heimat rückgeführt werden. Weiter finanziert Wegner alle möglichen linken Kulturkampf-Projekte und weigert sich, das Thema Abschiebung als logische Konsequenz für die jüdische Sicherheit und selbstverständlich auch die deutsche Sicherheit zu adressieren.
Dafür schnappt Wegner überall zu, wo es was auf Kosten toter Juden zu holen gibt: Am vergangenen Jahrestag des islamistischen Massakers am 7. Oktober ließ Wegner das Brandenburger Tor in Israelfarben erstrahlen. Am Tag der Deutschen Einheit 2024 ließ er das Tor unbeleuchtet. Das schürt Ressentiments innerhalb der eigenen Bevölkerung: Juden und Israelis erhalten augenscheinlich eine gratismutige Lichter-Show am Berliner Wahrzeichen, während Deutsche in ihrem stillen Kämmerlein ihren Nationalfeiertag abhalten. Es zeichnet ein Bild einer bevorzugten Stellung jüdischer Mitbürger, die sie aber nur symbolisch erleben. Dabei werden Juden, wie auch die restlichen Bürger von Islamisten und Linksextremisten bedroht. Gegen diese tut Wegner zu wenig, vielleicht sogar nichts.
Während Wegner mit Auftritten bei jüdischen Festen Wahlkampf macht, versinkt seine Stadt im zivilisationfeindlichen Chaos. Er sagt, in seiner Stadt gäbe es keinen Platz für Antisemitismus, während die Straßen von Hamas-Verstehern und -Verehrern geflutet werden. Seine Stadt finanziert Judenhass, während er sich mit Holocaustüberlebenden ablichten lässt.
Für Wegner scheinen tote Juden als PR-Profit zu dienen, während die Sorgen lebender mit einem Kopfschütteln abgetan werden. Wegner profitiert vom Antisemitismus in Berlin, weil er auf diesen hinweisen und so gute Schlagzeilen produzieren kann. Vielleicht ist das ja der Grund, wieso seine Politik den Boden für ebenjenen ebnet.
Mehr NIUS: Der Solidaritätsfetisch der Gutmenschen: Sagt mal, schämt ihr euch nicht?
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