Nach Mord an Liana K. in Friedland: Iraker (31) kommt in Psychiatrie
Ein Beitrag von
Das Landgericht Göttingen hat im Fall der getöteten 16-jährigen Liana entschieden: Der 31-jährige beschuldigte Iraker wird dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das Gericht ordnete die Maßnahme im sogenannten Sicherungsverfahren an.
Die Jugendliche war im August 2025 im niedersächsischen Friedland an einem Bahnsteig vor einen durchfahrenden Güterzug gestoßen worden und starb noch am Tatort. Der Fall hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst und politische Debatten nach sich gezogen.
Recherchen von NIUS aus August 2025 legen nahe, dass der Fall von den Behörden gezielt vertuscht worden sein könnte. Der 31-jährige Iraker Muhammad A., fiel am Tag des Verbrechens gleich zweimal auf – erst randalierend am Bahnhof, wenige Stunden später erneut im Grenzdurchgangslager Friedland. Beide Male ließ ihn die Polizei laufen.

Februar 2026: Die Mutter des Opfers, Alica K., sowie ihre Dolmetscherin Renata Reschetniak nehmen im Gerichtssaal Platz.
Gegen Muhammad A. wurde nun kein regulärer Strafprozess geführt. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass er an paranoider Schizophrenie leidet und deshalb nicht schuldfähig ist. In dem Sicherungsverfahren wurde sowohl die Täterschaft geprüft als auch die Frage, ob von ihm weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Das Gericht folgte der Einschätzung der Anklage und ordnete die Unterbringung an.

Die Polizei warnte vor dem Wording eines „Unfalls“, obwohl es zahlreiche Schilderungen gab, wonach es ein Fremdverschulden gegeben haben muss.
Jugendliche plötzlich angegriffen
Die Ermittler bewerteten die Tat als heimtückischen Mord. Nach ihren Angaben wurde die Jugendliche, die am Bahnsteig wartete, plötzlich angegriffen und hatte keine Möglichkeit, sich zu schützen. An der Schulter des Opfers wurden DNA-Spuren des Beschuldigten gefunden. Direkte Tatzeugen oder Videoaufnahmen existieren nicht.

Der 31-jährige Iraker Muhammad A.
Der Beschuldigte äußerte sich während des Prozesses nicht zu den Vorwürfen. Er verfolgte die Verhandlung unter Aufsicht und sitzt bereits im Maßregelvollzug. Die Verteidigung hatte auf einen Freispruch wegen unzureichender Beweislage plädiert. Die Nebenklage, die die Mutter der Getöteten vertritt, forderte eine Verurteilung wegen Mordes und sah die Voraussetzungen für ein reguläres Strafverfahren als gegeben an.
Der Fall hatte auch politische Konsequenzen. Der Beschuldigte war ausreisepflichtig und hätte nach den europäischen Asylregeln bereits vor der Tat nach Litauen überstellt werden sollen. Im niedersächsischen Landtag wird der Fall weiterhin diskutiert.

Der Bahnhof in Friedland im Kreis Göttingen: Hier begang der 31-jährige Muhammad A. das Verbrechen am 11. August.
Mutter zweifelt an Diagnose
Die Mutter äußerte in einem Interview im vergangenen August Skepsis gegenüber der Diagnose der paranoiden Schizophrenie beim irakischen Asylbewerber Muhammad A., der ausreisepflichtig war. Sie befürchtete bereits damals, dass der Asylbewerber straffrei davonkommen könnte. Sie beschreibt ihre Tochter als freundlich, talentiert und zielstrebig. Kurz vor dem Vorfall hatte das Mödchen noch fröhlich mit ihrem Großvater telefoniert.
In ihrer Verzweiflung wandte die Mutter sich an politische Parteien, wobei die AfD ihr besonders half und ihr Mut spendete.Auch die CDU half bei der Finanzierung der Beerdigung. Die Mutter forderte, dass der Täter in Untersuchungshaft kommt und seine Strafe absitzt.
Liana war 2022 mit ihrer Familie aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet. Im September 2025 wurde sie unter großer Anteilnahme in ihrer thüringischen Heimat beigesetzt.
Mehr NIUS:
Homophobie in Hamburg: Mann mit „südländischem“ Aussehen verprügelt 40-Jährigen
Eine Droge namens „Knastpapier“ überschwemmt deutsche Gefängnisse
Buttersäureanschlag auf Auto von Christoph de Vries
Gesucht! Hüseyin B. (33) soll Mann in Bremen niedergestochen haben
Innerhalb von staatlichen Suchtzentren: Köln und Düsseldorf wollen Handel mit Crack legalisieren
Sie hatte ein Messer: Frau nach Polizei-Schuss an Tankstelle lebensgefährlich verletzt
Großrazzia: Beamte stellen Waffen, Drogen und Bargeld sicher
Täter (16) stellt sich! Polizist in Göttingen angeschossen
Mehr NIUS:
Gesucht! Hüseyin B. (33) soll Mann in Bremen niedergestochen haben
Innerhalb von staatlichen Suchtzentren: Köln und Düsseldorf wollen Handel mit Crack legalisieren
Sie hatte ein Messer: Frau nach Polizei-Schuss an Tankstelle lebensgefährlich verletzt
Großrazzia: Beamte stellen Waffen, Drogen und Bargeld sicher
Täter (16) stellt sich! Polizist in Göttingen angeschossen
Polizei gewichtete Hautfarbe zu stark: Land Berlin wegen Rassismus verurteilt
+++ 14-Jähriger verletzt 14 Personen mit Pfefferspray +++ 45-Jähriger angeschossen +++ 27-Jähriger ersticht seine 60-jährige Schwiegermutter +++
Polizist bei Clan-Kämpfen in Göttingen angeschossen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare