15-Jähriger in Eckernförde getötet: Türke (22) stellt sich – Haftbefehl erlassen
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Zwei Wochen nach der tödlichen Attacke auf einen Jugendlichen in Eckernförde hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Wie die Polizei Kiel mitteilte, stellte sich ein 22-jähriger türkischer Staatsbürger selbst den Behörden. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Der Mann kommt aus Bremen und besitzt die türkische Staatsangehörigkeit. Die Staatsanwaltschaft Kiel wirft ihm ein Tötungsdelikt vor.
Zunächst waren die Ermittler allerdings einer falschen Spur gefolgt: Ein 23-Jähriger aus Bremen wurde festgenommen und saß zeitweise ebenfalls in Untersuchungshaft. Nachdem sein Alibi überprüft worden war, musste er jedoch wieder freigelassen werden. Erst neue Hinweise führten die Mordkommission zu dem nun Beschuldigten.

Trauer um das Opfer Achmed B. in Eckernförde
Der 15-jährige Achmed B. war am Abend des 11. März vor einem Supermarkt in der Innenstadt von Eckernförde angegriffen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war es auf einem Parkplatz zu einem Gewaltausbruch gekommen, bei dem der Jugendliche lebensgefährlich verletzt wurde.
Als die Polizei eintraf, fehlte zunächst jede Spur von ihm – entdeckt wurde nur eine Blutspur. Kurz darauf fanden Einsatzkräfte den Jungen mehrere Kilometer entfernt in einer Straße. Trotz Reanimationsversuchen starb der 15-Jährige wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus.
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