„Hetzen den rechten Mob auf uns“: Widersetzen spricht von einem „koordinierten rechten Angriff“
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Nach den linksextremen Angriffen auf Journalisten bei Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt berichtete NIUS über das linke Bündnis „widersetzen“ und seine Reaktion auf die Übergriffe. Das Bündnis spricht jetzt von „Morddrohungen“: Medien hätten „den rechten Mob“ auf die Sprecher gehetzt und „Aussagen medial verdreht“.
In einer Pressemitteilung von der Sprecherin Lena Raupach heißt es: „Wir haben von Anfang an zur Deeskalation aufgerufen. Menschen anzugreifen, und seien es rechte Provokateure, ist nicht unser Aktionskonsens. Jetzt stehen unsere Sprecher*innen im Fokus eines koordinierten rechten Angriffs. Sie werden diffamiert, rassistisch und transfeindlich beleidigt, ihre Arbeitgeber ins Visier genommen und sie bekommen Morddrohungen. Apollo, Bild, Nius, Welt und junge Freiheit hetzen den rechten Mob auf uns. Ihr Geschäftsmodell sind politische Hetzkampagnen. Das ist der Grund, warum man ihnen keine Interviews geben darf. Ich bin erschüttert davon, wie wenig Solidarität es mit den Betroffenen gibt.", sagt

Was ist passiert?
Am Tag nach den Angriffen auf Journalisten von Apollo News in Erfurt gibt es kein Wort der Entschuldigung von den Organisatoren des teils gewalttätigen Protests. Das Linksaußen-Bündnis „Widersetzen“ reagierte bei einer Pressekonferenz auf vielfache Nachfragen mit einer klaren Rechtfertigung für die Tat.
Vertreter des Bündnisses prahlten mit großem Stolz, man habe Erfurt zur antifaschistischen Hauptstadt mobilisiert.
Auf mehrfache Nachfrage bezüglich der drei attackierten Mitarbeitern von Apollo News verweigerten die Organisatoren zunächst eine Antwort. Dann sagte Noa Sander, einer der Protestler: „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen.“ Die Fragesteller wurden aufgefordert, die Veranstaltung zu verlassen.
Am Samstag fand eine regelrechte Hetzjagd auf Reporter von Apollo News statt. Als der junge Journalist Jonas Aston schon am Boden lag, traten die Linksextremisten noch auf seinen Schädel ein.
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