Geburten in Deutschland fallen auf niedrigsten Stand seit 1946
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Die Geburtenzahl in Deutschland ist 2025 erneut gesunken und hat einen historischen Tiefstand erreicht. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr rund 654.300 Kinder geboren – 3,4 Prozent weniger als im Jahr 2024 mit 677.117 Geburten. Damit setzt sich der Rückgang im vierten Jahr in Folge fort.
Die Behörde erklärt: „Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.“ Parallel dazu lag die Zahl der Sterbefälle bei rund 1,01 Millionen. Das Geburtendefizit – also die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen – belief sich auf etwa 352.000. Laut Destatis ist dies „das größte Geburtendefizit der Nachkriegszeit“.

Hamburg wächst, Mecklenburg-Vorpommern schrumpft am stärksten
Als Ursachen nennt die Statistik zwei zentrale Entwicklungen: Zum einen rücken die geburtenschwachen Jahrgänge der 1990er Jahre in das Alter vor, in dem viele Menschen Kinder bekommen. Zum anderen ist die Geburtenrate seit 2022 rückläufig.
Die Verteilung der Geburten nach Reihenfolge blieb stabil. 46,6 Prozent der Neugeborenen waren erste Kinder, 34,8 Prozent zweite Kinder und 18,6 Prozent dritte oder weitere Kinder.
Regional zeigen sich weiterhin Unterschiede. In den östlichen Bundesländern fiel der Rückgang mit minus 4,5 Prozent stärker aus als im Westen mit minus 3,2 Prozent. Einzige Ausnahme unter den Ländern ist Hamburg: Dort stieg die Zahl der Geburten leicht um 0,5 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern mit minus 8,4 Prozent.
Dennoch fördert das Bundesfamilienministerium keine NGO zur Steigerung der deutschen Geburtenrate.
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