Krankenhausgesellschaft warnt vor Stellenabbau und Pleitewelle: 140.000 Arbeitsplätze gefährdet
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt in einer Mitteilung vor einem massiven Arbeitsplatzabbau in der Branche, falls das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner derzeitigen Form umgesetzt wird.
Die Krankenhausgesellschaft warnt eindringlich vor den Folgen des Sparpakets von Gesundheitsministerin Warken. Sie beruft sich dabei auf das Ergebnis einer Studie des Instituts hcb, derzufolge das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz rund 140.000 Arbeitsplätze in deutschen Krankenhäusern gefährdet, also jede zehnte Stelle: „Um die Milliardenkürzungen aufzufangen, wird den Krankenhäusern keine andere Wahl bleiben, als Personal abzubauen, um den wirtschaftlichen Weiterbetrieb zu sichern und Insolvenzen zu vermeiden“, heißt es in der Stellungnahme.

Gesundheitsministerin Nina Warken
Jede zweite Klinik könnte pleitegehen
Laut der hcb-Experten werden bis 2030 49 Prozent der Krankenhäuser als insolvenzgefährdet eingestuft. „Übersetzt heißt das: Es ist damit zu rechnen, dass jede zweite Klinik pleitegeht“, sagte DKG-Chef Gerald Gaß. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Kommen die Einsparungen wie geplant, verlieren wir 2027 insgesamt acht Prozent unserer Erlöse. Dann fallen viele Kliniken weit unter die Nulllinie.“
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