Otto-Versand bietet islamisches Kopftuch für kleine Mädchen an
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Der Otto-Versand bietet auf seiner Plattform zahlreiche islamische Kopftücher („Hijab“) für kleine Mädchen an. Die „Hijab 2 tlg. mit Bonet“ ist derzeit auf 19,90 Euro heruntergesetzt und nur eines von zahlreichen Angeboten, das sich an kleine Mädchen richtet.
Schon das islamische Kopftuch als solches wird heftig kritisiert, nachdem es die Freiheit von Frauen einschränkt und sie pauschal sexualisiert. Bei Kopftüchern für kleine Mädchen ist hingegen unstrittig, dass es sich nicht um ein religiöses Symbol handelt, sondern um eines des politischen Islamismus. Kleine Mädchen werden mit dem Hijab sexualisiert – schließlich soll das Kopftuch ein Zeichen von Frömmigkeit sein und die Reize der Frau verhüllen.
Kritiker sehen das frühe Aufzwingen des Hijabs zudem als Akt der Unterdrückung und als Beginn der Geschlechterapartheid – also der Ungleichberechtigung von Mann und Frau – bereits im Kindesalter.
„An diesem Angebot vom Otto-Versand ist alles falsch. Wir leben in einer freien, offenen Gesellschaft, in der Kinder nicht unter ein Kopftuch gezwängt werden“, schimpft der FDP-Politiker Gerald Ullrich und fordert: „Otto sollte das Angebot zurückziehen.“ Die AfD kommentiert bei X: „10 Jahre nach dem ,Wir schaffen das‘ der CDU befinden sich Werte & Kultur unseres Landes in einer steilen Abwärtsspirale.“
NIUS hat bei Otto nachgefragt, warum diese Angebote auf der Plattform zu finden sind, ob sich das Unternehmen der politischen, islamistischen Botschaft bewusst ist und ob die Angebote von der Plattform entfernt werden. Eine Antwort des Unternehmens wird sofort ergänzt, sobald sie vorliegt.
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