„Debatten darf man nicht mit Moral beenden“ – Pauline Voss | Inside NIUS mit Helena
In dieser Folge von Inside NIUS spricht Helena Gebhard mit Pauline Voss, stellvertretende Chefredakteurin von NIUS, über ihren Weg in den Journalismus, die Bedeutung offener Debatten und warum es für Journalisten unverzichtbar ist, keine Angst davor zu haben, anzuecken.
Jetzt das ganze Video hier anschauen:
Schon früh entdeckte Pauline ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Bereits in der Schülerzeitung sorgte sie mit einem kritischen Text über soziale Netzwerke für Diskussionen und machte die Erfahrung, dass Journalismus genau dort beginnt, wo Widerspruch entsteht. Die Resonanz auf diesen Artikel war prägend: Themen setzen, Reaktionen auslösen, Denken anstoßen.
„Habe immer versucht, auf Themen anders zu blicken als die anderen“
Nach mehreren Stationen führte sie ihr Volontariat zur Neuen Zürcher Zeitung in die Schweiz. Drei Jahre lebte und arbeitete sie dort, bevor sie sich bewusst für einen Neuanfang entschied: ein Buchprojekt, die Erfahrung als freie Journalistin und schließlich der Wechsel zu NIUS. Ausschlaggebend war für sie der Wunsch nach redaktionellem Austausch, flachen Hierarchien und einem Umfeld, in dem Ideen nicht ausgebremst, sondern umgesetzt werden.
Im Gespräch beschreibt Pauline, was die Arbeit bei NIUS für sie besonders macht: Mut, Offenheit und die Bereitschaft, unbequeme Positionen zu vertreten. Journalismus dürfe nicht darauf ausgerichtet sein, gemocht zu werden. Entscheidend sei, Debatten zu ermöglichen – auch dann, wenn sie unbequem sind.
Auch persönlich wird es: Pauline spricht über den Umzug von Zürich nach Berlin, ihre Verbundenheit mit der Stadt und über Reaktionen aus dem privaten Umfeld auf ihre Arbeit bei NIUS.
Hier gehts zum Buch „Generation Krokodilstränen“ von Pauline Voss
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Helena Gebhard
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