„Ich war grün hinter den Ohren und hatte einfach Bock“ – Marc Sierzputowski | Inside NIUS mit Helena
In dieser Folge von Inside NIUS mit Helena spricht Helena Gebhard mit Marc Sierzputowski, einem der jüngsten Reporter bei NIUS, über seinen ungewöhnlichen Einstieg in den Journalismus, prägende Begegnungen auf der Straße und die Frage, was junge Menschen heute politisiert.
Jetzt das ganze Video anschauen:
Marc ist früh bei NIUS eingestiegen – noch während des Abiturs. Ausgelöst wurde sein Interesse an Politik und Medien vor allem durch die Corona-Zeit. Das Gefühl fehlenden Rückhalts und die Suche nach Gleichgesinnten führten ihn schließlich über soziale Medien zu Julian Reichelt. Was als Direktnachricht über Instagram begann, wurde schnell zu einer festen journalistischen Laufbahn.
Im Gespräch erzählt Sierzputowski, wie er ohne klassische Ausbildung, aber mit viel Neugier und Offenheit ins Reporterleben gestartet ist. Demonstrationen, Ausschreitungen, Gespräche mit Fremden – denn, Geschichten liegen immer auf der Straße. Besonders eindrücklich berichtet er von einer Begegnung in Magdeburg, bei der ihn ein älteres Ehepaar mit ihrer Sicht auf Liebe, Zuhören und Zusammenhalt nachhaltig beeindruckt hat.
Marc Sierzputowski spricht offen über Herausforderungen im Straßenjournalismus: die Überwindung von Scham, Gespräche mit Menschen in Ausnahmesituationen und den Anspruch, auch schwierige Geschichten respektvoll zu erzählen. Als große Stärke beschreibt er seine Fähigkeit, sich auf unterschiedlichste Menschen einzulassen – egal ob bei Linksradikalen im Bus oder auf einem AfD-Parteitag.
Auch politisch wird es deutlich: Marc kritisiert die Zusammenarbeit von CDU und SPD, spricht über Enttäuschung und die Ehrlichkeit politischer Debatten. Gleichzeitig blickt er optimistisch nach vorn – vor allem auf ein neues eigenes Format, mit dem er künftig humorvoller und direkter auf Menschen zugehen möchte.
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Helena Gebhard
Marc Sierzputowski
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