Til Schweiger bügelt Fragen zu Alkohol-Vorwürfen ab: „Das ist uncool und das merk ich mir“
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Til Schweiger, Deutschlands Film-Ikone, hat sich nach einer längeren Abwesenheit wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach schweren Anschuldigungen, die gegen ihn erhoben wurden, war er für zwei Monate auf Mallorca, wo der Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent lebt, untergetaucht.
Nun trat er erstmals wieder in Deutschland auf, und zwar als Ehrengast beim Tag der offenen Tür der Bundeswehr in Weiden in der Oberpfalz. Dort sollte er über seine Stiftung, die „Til Schweiger Foundation“, sprechen.

Einst enge Freunde: Til Schweiger und Schauspielerin Nora Tschirner. Hier bei der Verleihung der Goldenen Leinwand im Jahr 2008. Auch sie beteiligte sich jetzt an den Vorwürfen gegenüber Schweiger.
Doch das erste Interview seit seiner Rückkehr endete abrupt. Eine Reporterin von RTL stellte eine Frage, die Schweiger als unangemessen empfand. Sie fragte ihn direkt nach den schweren Vorwürfen, die gegen ihn erhoben wurden – trotz ausdrücklicher Anweisung, dies nicht zu tun. Schweiger reagierte verärgert auf die Frage und brach das Interview ab. „Ich sehe überhaupt nicht ein, zu so einem Mist Stellung zu beziehen“, sagte er.
„Ich bin hier, um über die Foundation zu reden, über die Bundeswehr und das hat sie dir vorher ganz klar gesagt und jetzt machst du das trotzdem. Das ist uncool und das merk’ ich mir.“
Betrunken und aggressiv am Set – Schweiger weist alle Vorwürfe zurück
Die Vorwürfe gegen Schweiger sind schwerwiegend. Es wird behauptet, er sei mehrfach betrunken an Filmsets erschienen und habe sich aggressiv gegenüber Mitarbeitern verhalten. Schweiger hat diese Anschuldigungen zurückgewiesen. Sie wurden bisher nur von seiner Anwältin kommentiert, die erklärte, dass es sich bei den Vorwürfen, die im Spiegel erhoben wurden, um „angebliche Sachverhalte, die es nicht gegeben hat“, handelt.
Sie fügte hinzu, dass das Magazin „offenbar nicht umfassend informiert worden“ sei und die „kursierenden Gerüchte“ „zu Unrecht als tatsächlich“ dargestellt wurden.
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