VW zieht Stellen-Kahlschlag durch: 50.000 Jobs sollen weg
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Volkswagen treibt seinen Sparkurs weiter voran – um den Konzern zu retten. Auf der Hauptversammlung verteidigte Konzernchef Oliver Blume den harten Umbau und bestätigte den geplanten Stellenabbau. Bereits 28.000 freiwillige Austritte seien fest vereinbart, teilte Blume mit. Grund für die Krise ist unter anderem Konkurrenzdruck aus China.
Insgesamt will VW bis 2030 konzernweit 50.000 Stellen abbauen. Allein bei der Kernmarke Volkswagen sollen 35.000 Jobs wegfallen. Bis Ende 2026 werde sich die Belegschaft dort bereits um 19.000 Mitarbeiter verringern.
Blume begründete den Kurs mit der schwierigen Lage der Branche. „2026 haben sich die Rahmenbedingungen der Automobilindustrie nochmals verschärft“, sagte der VW-Chef. „Unsere Lage ist angespannt und anspruchsvoll.“ Das über Jahrzehnte erfolgreiche Geschäftsmodell funktioniere in seiner bisherigen Form nicht mehr und müsse weiterentwickelt werden.

VW-Mitarbeiterin Silke Novotny aus der Qualitätssicherung im Werk von Volkswagen Sachsen in Zwickau kontrolliert einen ID.4 am Produktionsband.
Elektroautos: „Wir verdienen damit nicht genug Geld“
Blume hält neue Modelle wie das Elektroauto „ID. Polo“ für einen guten Weg, räumte aber ein: „Wir verdienen damit nicht genug Geld.“
Neben dem Stellenabbau will VW auch seine Produktionskapazitäten weiter reduzieren. Bis 2030 sollen in Europa zusätzliche Überkapazitäten für 500.000 Fahrzeuge abgebaut werden, in China nochmals ebenso viele. Weltweit würde die Produktionskapazität damit um eine Million Fahrzeuge sinken.
Finanzvorstand Arno Antlitz verteidigte die Maßnahmen. Angesichts der Konkurrenz aus China brauche Volkswagen wettbewerbsfähige Kosten. Mit unterausgelasteten Werken könne der Konzern im internationalen Wettbewerb nicht bestehen.
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