Mit Generator, Kurbelradio und acht Grad in der Wohnung: So lebt ein Berliner während des Stromausfalls
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Nach dem Terroranschlag auf ein Gaskraftwerk und einem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins, bleibt es in zahlreichen Haushalten bitterkalt und dunkel. Ein Anwohner schildert eindrücklich, wie er und seine Familie mehrere Tage ohne Strom, Wärme, Licht und Mobilfunk auskommen mussten.
NIUS war vor Ort und sprach mit dem 85-jährigen Rentner über seine improvisierten Lösungen, seine Sorgen vor weiteren Schäden und das klamme Gefühl, plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.
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Zum Zeitpunkt des Gesprächs herrschten in der Wohnung Temperaturen von nur noch acht bis neun Grad. Elektrische Jalousien blieben geschlossen, da sie ohne Strom nicht mehr bedient werden konnten. Tageslicht drang kaum in die Räume. Licht gab es keines – weder am Morgen des Anschlags noch am Folgetag.
Um zumindest einen Teil der Versorgung sicherzustellen, nahm der hochbetagte Mann einen Stromgenerator in Betrieb, den er bereits vor vier Jahren angeschafft hatte. Anfangs fehlte es jedoch an ausreichend Benzin. Erst nach der Beschaffung von Kraftstoff konnte er den Generator dauerhaft nutzen.
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Eric Steinberg
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